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Ab Sommer in London im Einsatz: Zwei Irizar i2e-Elektrobusse.

Ab Sommer in London im Einsatz: Zwei Irizar i2e-Elektrobusse.

Irizar hat von GoAhead, Londons größter Busbetreiber, die Bestellung für zwei Elektrobusse erhalten. Im Sommer sollen die beiden i2e in der britischen Metropole in den Liniendienst gehen. Sie werden auf der 507 zwischen ​​Waterloo Station und Victoria Station sowie auf der Linie 521 zwischen Waterloo Station und London Bridge Station zum Einsatz kommen. Richard Harrington von GoAhead London: „London ist dabei, die umweltfreundlichste Busflotte der Welt zu bekommen. GoAhead hat als erster Betreiber in London Elektrobusse eingesetzt, seit eineinhalb Jahren haben wir nur positive Erfahrungen gesammelt. Jetzt werden wir zwei Elektrobusse von Irizar in unseren Fuhrpark holen, um die Elektromobilität im ÖPNV weiter voranzubringen.“ Der i2e soll die von GoAhead geforderte Reichweite von 160 bis 180 Kilometern problemlos erreichen, verspricht der bei Irizar zuständige Projektmanager Hector Olabe. Zum Einsatz kommen Natrium-Nickel-Batterien, als Antrieb steht eine maximale Leistung von 230 kW, fast 313 PS, bei einem maximalen Drehmoment von 3.000 Nm zur Verfügung. Nach Angaben von Irizar sollen diese Batterien bis zu zehn Jahre halten. Olabe schätzt, dass ein i2e etwa 600.000 km oder 12 Jahre mit diesen Batterien genutzt werden könne. Und einen weiteren Vorteil hätten diese Batterien auch noch: Sie ließen sich zu 99 Prozent recyceln, versichern die Basken. Zum Aufladen benötigt der i2e fünf Stunden. Rein rechnerisch ließen sich so Betriebszeiten von 14 bis 16 Stunden bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h erreichen. Die Fahrgastkapazität für den i2e in der Ausführung für London wird mit 60 Personen angegeben. Der zwölf Meter lange Elektrobus muss hier der Technik mit Blick auf das Leergewicht entsprechend Tribut zollen – trotz einer Aluminium-Karosserie.

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