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Der Tag der Deutschen Einheit wird 2017 in Mainz gefeiert. Foto: Staatskanzlei RLP

Die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR führte im Herbst 1989 zum Fall der Mauer und zum Zusammenbruch der SED-Herrschaft. Der Mut von Bürgerinnen und Bürgern in der DDR trug entscheidend zum Sturz der SED-Diktatur bei. Am 18. Mai 1990 wurde der Staatsvertrag über die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR geschlossen. Dies war der erste staatsrechtlich bedeutsame Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands. Am 23. August 1990 beschloss die erste – und zugleich letzte – aus freien Wahlen hervorgegangene Volkskammer der DDR förmlich den Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes. Die internationalen Aspekte der Wiedervereinigung wurden im „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“ (dem so genannten Zwei-plus-Vier-Vertrag) vom 12. September 1990 geregelt. Dieser wurde zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der DDR, den USA, der UdSSR, Frankreich und Großbritannien geschlossen. Am 3. Oktober 1990 wurde der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes wirksam. Damit wurden die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Länder der Bundesrepublik Deutschland. Die mehr als 40-jährige Teilung Deutschlands war beendet. Die Wiedervereinigung Deutschlands ist das bedeutsamste Ereignis in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik. Es wird jährlich am 3. Oktober mit dem Nationalfeiertag zur Deutschen Einheit gewürdigt. Nach Jahrzehnten der Trennung sollen mit dem Gedenken das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen gestärkt und die staatliche Einheit gefestigt werden. „Zusammen sind wir Deutschland“ heißt das Motto des diesjährigen Tages der Deutschen Einheit. Rheinland-Pflaz hat dieses Jahr den Vorsitz im Bundesrat und richtet daher die zentrale Feier zum Jahrestag der Wiedervereinigung in Mainz aus. Aber auch in Berlin wird gefeiert, ganz traditionell findet das größte Ereignis der Stadt am Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni statt. In Mainz stehen die Feierlichkeiten im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold, den Farben des Hambacher Festes 1832, der „Wiege der deutschen Demokratie“. Sie wurden zum Symbol unserer demokratischen Kultur, stehen für Rheinland-Pfalz und Deutschland, die deutsche Wiedervereinigung und inzwischen auch für ein weltoffenes Deutschland. Rheinland-Pfalz kann an diesen Tagen die Schönheit des Landes mit gastfreundlichen Menschen und einer starken Wirtschaft präsentieren. Für die Fahrt zu den Feierlichkeiten nach Mainz macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ein besonderes Angebot: Wer am 2. Oktober eine RMV-Tages- oder Gruppentageskarte kauft, kann diese auch noch am 3. Oktober für beliebig viele Fahrten in den gewählten Tarifgebieten nutzen, ohne nochmals bezahlen zu müssen. Das Angebot gilt auf allen RMV-Linien und kann sogar für die Rückfahrt vom Feiern zum Tad der Deutschen Einheit bis 4.00 Uhr am Mittwochmorgen genutzt werden. Und: Das Feiertagsangebot gilt dabei nicht nur für Fahrten zum Bürgerfest nach Mainz, sondern für jede beliebige Relation im RMV-Gebiet.

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