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Osteuropäischer Klassiker: Besonders in der ehemaligen Sowjetunion war der Ikarus 620 gefragt.

Osteuropäischer Klassiker: Besonders in der ehemaligen Sowjetunion war der Ikarus 620 gefragt.

Als Teil der Ikarus-Modellbus-Sammelserie hat Atlas Editions in Ungarn den Ikarus 620 ausgeliefert. Der Modellbus im Maßstab 1/72 ist – wie Modellbusse dieser Serie üblich – fein graviert und sauber bedruckt, einzig das Kennzeichen mit der schlichten Typennummer 620 passt so nicht ins Gesamtbild. Der 620 läutete sozusagen die nächste Runde ein, denn die Ungarn wollten die Modellreihe mit Chassisaufbauten neben der der selbsttragenden Omnibusse aufrechterhalten. Der Bedarf eines einfachen Busses war nicht nur im Ostblock, sondern weltweit immer noch gegeben. Langlebige und robuste Omnibusse waren besonders in den Entwicklungsländern sowie im Nahen Osten gefragt. Zehn Jahre nach Einführung der selbsttragenden Karosserie machten sich die ungarischen Ingenieure also daran, einen klassischen Aufbau auf Chassis für die erfolgreichen Chassisaufbauten auf die Räder zu stellen. Mit dem 60 B gab es einen ersten Prototypen, zwei Jahre später folgten mit dann mit den als 604 bzw. 603 bezeichneten Fahrzeugen ein erster Stadt- und Überlandbus der neuen Generation. 1959 ging die Baureihe in die Serienfertigung, als Typenbezeichnung wählten die Ungarn 620 für den Stadtbus und 630 für den Überlandbus. Bis Anfang der 70er Jahre wurden allein über 9.000 Busse des 620er gefertigt, ein großer Teil davon wurde in die Sowjetunion geliefert. Einige Exemplare haben sich bis heute gehalten. Hier geht es zur ungarischen Website von Editions Atlas und der Sammelserie der Ikarus-Modellbusse.

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