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Der DFB-Mannschaftsbus, mit dem die Fußball-Weltmeister 2015 fuhren, wird im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgestellt.

Der DFB-Mannschaftsbus, mit dem die Fußball-Weltmeister 2015 fuhren,
wird im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgestellt.

Ex-Nationalspieler Jens Lehmann, Museumsdirektor Manuel Neukirchner und Gerd Hewing, Mercedes-Benz-Vertriebsdirektor West.

Ex-Nationalspieler Jens Lehmann, Museumsdirektor Manuel Neukirchner und
Gerd Hewing, Mercedes-Benz-Vertriebsdirektor West.

Das Deutsche Fußballmuseum verfolgt das Ziel, das Phänomen Fußball und seine Faszination mitreißend zu inszenieren. Das Haus werde emotional geladene Geschichte erlebbar machen und zelebriere die Freude am Fußball, so das Versprechen im Vorfeld. Zum Fußball gehört seit der Weltmeisterschaft 2015 auch der Omnibus. Rund 1.600 Ausstellungsstücke aus der Welt des Fußballs wird es zu sehen geben, das größte Exponat im wahrsten Sinne ist ein Omnibus. Innerhalb einer geführten Bus-Tour können die Besucher des Museums und die Fans ihre Mannschaft unterwegs erleben. Wie bei der Weltmeisterschaft gab es bei der Ankunft am Museum auch Verkehrsprobleme. Der Busfahrer der Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes, Wolfgang Hochfellner, rangierte den Mercedes-Benz Travego der Weltmeister in den hinteren Teil des Museums. Dafür musste in Dortmund der Königswall in Höhe des Hauptbahnhofes kurzzeitig gesperrt – nicht wegen möglicher Fans, sondern wegen der beengten Platzverhältnisse. Ab Ende Oktober ist dann der Omnibus, der die Fußball-Weltmeister 2015 vom Flughafen zum offenen Fantruck zur Fahrt zum Brandenburger Tor fuhr, in Dortmund dauerhaft zu besichtigen. Im Innenraum können nicht nur die 36 gepolsterten Ledersitze, sondern auch alle anderen Annehmlichkeiten bestaunt werden. Es gibt aber noch mehr, als nur den Omnibus: Auf einer Gesamtfläche von 7.700 Quadratmetern wird durch eine interaktive und multimediale Szenographie die deutsche Fußballgeschichte vermittelt und erlebbar gemacht. Als neues und einzigartiges Kulturformat veranschaulicht das Museum mit der ersten Dauerausstellung zur nationalen Fußballhistorie die vielfältigen sportlichen, politischen, kulturellen und sozialen Aspekte des Fußballs – aber auch die untrennbar mit ihm verbundenen Emotionen und die Faszination. Das Deutsche Fußballmuseum versteht sich aber nicht nur als Ausstellungshaus, sondern gleichsam als lebendiges Forum der Begegnung, Diskussion und Unterhaltung. Der Omnibus der Nationalmannschaft war seit 2012 für den DFB im Einsatz. Er fuhr die Mannschaft zu Länderspielen im In- und Ausland, war allerdings nicht mit beim WM-Triumph in Brasilien. „Dort fahren wir mit Bussen, die von den Fifa-Partnern gestellt werden, nicht mit unserem eigenen“, erklärte Hochfellner. Zum Einsatz kam der Omnibus dann erst auf deutschem Boden, als er die Nationalmannschaft nach der Ankunft in Berlin abholte. „Das ist natürlich eine ganz besondere Erinnerung und ein ganz besonderer Bus“, sagte Hochfellner, der seit 1992 für den DFB arbeitet. Begleitet wurde die Busankunft von Ex-Nationalspieler Jens Lehmann. Der ehemalige Torhüter der Nationalmannschaft fuhr zusammen mit Hochfellner mit dem Omnibus ins Museum. „Ich bin zwar nie explizit in diesem Bus gefahren, aber natürlich kommen da Erinnerungen hoch. Besonders die Fahrt zum Halbfinale in Dortmund bei der WM 2006 und die Fahrt zum Spiel um Platz drei in Stuttgart werden mir immer im Gedächtnis bleiben. Wahnsinn, was damals auf den Straßen los war“, sagte Lehmann. Am 25. Oktober öffnet das Deutsche Fußballmuseum seine Pforten für das Publikum. Tickets sind bereits im Online-Shop erhältlich.

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