VW T3 Cabrio-Bus

VW T3 Cabrio-Bus für Werksbesichtigungen. Foto: AutoCult

AutoCult hat ein Herz für Cabrio-Busse: Nach dem Hanomag- und Steyr-Cabrio-Bus folgt jetzt ein Volkswagen T3 als Werksbesichtigungscabrio. Gut, der T3 ist nicht wirklich ein großer Bus, aber der legendäre Bulli war ja auch irgendwie ein echter Kleinbus… Im Maßstab 1/43 ist der Modellbus auf 333 Exemplare limitiert und Teil der Auslieferung 06/2016 von AutoCult. Der VW T3 von Volkswagen war die dritte Generation des VW-Transporters und wurde von 1979 bis 1992 produziert . Der T3 war die letzte Generation mit Heckantrieb und der letzte neu entwickelte VW mit luftgekühltem Heckmotor. Ab 1982 wurden die Modell mit Ottomotoren von Luft- auf Wasserkühlung umgestellt. Wie alle VW Busse trug auch die dritte Generation die Typbezeichnung Typ2, innerhalb dieser Baureihe wurden die einzelnen Modelle T1, T2 und T3 intern durchnummeriert. Dabei handelt es sich aber um eine inoffizielle Bezeichnung, obwohl sich letztlich T3 für diese Modelreihe durchgesetzt hat. Offiziell hieß die Reihe T2-Modell ´80. Die Konstruktion des T3 lief VW-intern unter der Bezeichnung EA 162. Obwohl ursprünglich als “Übergangsmodell” gedacht, wurde der T3 erstaunlich lange – über 13 Jahre hinweg – gebaut. Neben dem VW-Nutzfahrzeugwerk in Hannover wurde der T3 von 1984 bis 1992 zusätzlich auch im österreichischen Graz bei Steyr Daimler Puch gebaut. Der Motor war wie beim T2 wieder längs im Heck angeordnet, obwohl dieses Konzept bereits beim Erscheinen des T3 als überholt galt, weil so immer noch keine durchgehende Ladefläche zur Verfügung stand. Trotzdem erfreute sich der T3 vor allem in Deutschland, Niederlande und Österreich stets hoher Verkaufszahlen. Trotz der Produktionseinstellung im Jahr 1992 wurde der VW T3 bis 2003 im südafrikanischen VW-Werk Uitenhage als “Microbus “und “Caravelle” für den afrikanischen Markt weiter gebaut. Das hier gezeigte Modell wurde, wie seine Vorgänger auch, im Werk Hannover für Werksbesichtigungen zum Cabrio umgebaut, wobei das Fahrzeug nie eine Straßenzulassung bekommen hat. Als Basis diente eine Caravelle, die lediglich Versteifungen gegen Verwindungen am Chassis erhalten hat. Das Fahrzeug wird neben dem bekannten VW T2 Open Air Bus heute noch für Besuchertouren und zu besonderen Veranstaltungen eingesetzt. AutoCult hat den T3-Cabrio-Bus auch wieder im Resin-Verfahren produziert und will den Modellbus in Kürze an die Händler ausliefern.

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