Vy Buss pflegt mit Volvo ein partnerschaftliches Miteinander auf dem Weg in das elektromobilie Zeitalter. Foto: Volvo

Sechs Elektrobusse sind schon in Drammen, 22 weitere folgen noch dieses Jahr. Foto: Volvo

Eines der größten Busunternehmen in Skandinavien erweitert seine norwegische Flotte und bestellt Elektrobusse bei Volvo.  „Wir haben bereits 2007 unseren ersten Elektrobus gekauft“, erinnert sich Ole Engebret Haugen, CEO von Vy Buss AS. Er macht eine Pause und lacht ein wenig: „Es war ein Kleinbus für einen einfachen Shuttle-Betrieb in Trondheim, Norwegen. Wir haben es Gulliver genannt und es hatte zwei Akkus, deren Aufladung zehn Minuten dauerte. “ Vy Buss AS hat seitdem einen langen Weg zurückgelegt. Als Teil der erfolgreichen Vy-Gruppe, die auch Personenzüge und Güterverkehr betreibt, befördert sie täglich rund eine halbe Million Menschen in Norwegen und Schweden. Das Hauptziel von Vy als einer der größten Busunternehmen Skandinaviens ist es, bis 2025 führend in Sachen Nachhaltigkeit in seinem Sektor zu werden und Dienstleistungen anzubieten, die umweltfreundlich, zugänglich und sicher für die Fahrgäste sind. Investitionen in die Elektrifizierung der Flotte haben daher hohe Priorität. Die Elektromobilitätspartnerschaft von Vy mit Volvo Buses begann 2019, als der erste Elektrobus in voller Größe – der Volvo 7900 Electric – für die öffentliche Verkehrsbehörde in der norwegischen Stadt Drammen in Betrieb genommen wurde. Inzwischen sind sechs in der Stadt unterwegs, weitere 22 (einschließlich 2 Volvo 7900EA) sollen im Herbst 2020 ausgeliefert werden. Bisher verlief die Implementierung von Elektrobussen in Drammen nahtlos. Die In-Depot-Ladeinfrastruktur ist vorhanden und die Rückmeldungen zu den Elektrobussen waren sehr positiv. Die Fahrer mögen es, wie leise und ruhig sie fahren, und das technische Personal und das lokale Management waren mit dem Betrieb zufrieden. Es stehen jedoch noch einige größere Herausforderungen bevor, meint Ole Engebret Haugen. Norwegen ist einer der weltweit führenden Anbieter von nachhaltigen Lösungen in seinen Städten. Eines seiner Umweltziele ist es, bis 2025 alle neuen Busse im Stadtverkehr emissionsfrei zu machen. Die Einführung von mehr Elektrobussen ist entscheidend, wenn die Nation dieses Ziel erreichen will. „Die Verkehrsbetriebe in Norwegen stehen zunehmend unter dem Druck, strenge Umweltziele zu erreichen. Oslos Ziel ist es beispielsweise, bis 2028 emissionsfrei zu sein, und Ruter als ÖPNV-Dienstleister, arbeitet hart daran, dieses Ziel zu erreichen“, erklärt Haugen. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass sich alle Beteiligten auf neue Technologien einstellen müssen, die sich noch weiterentwickeln. Es muss auch die Verantwortung für eine angemessene Ladeinfrastruktur übernommen werden. „Jeder muss Elektrobusse lernen und verstehen – nicht nur wie sie funktionieren, sondern auch was sie benötigen. Und das kostet Zeit und Mühe“, so Haugen. Dennoch ist Ole Engebret Haugen positiv gestimmt, wenn es um die Zukunft der Elektrobusse geht. „Wir lernen und entwickeln uns sehr schnell, um intelligente, sichere, zugängliche und umweltfreundliche Mobilitätslösungen bereitzustellen, mit denen Menschen aus ihren Autos in unsere Busse steigen können. Unsere Reise zur Elektromobilität ist seit den Tagen, als wir vor all den Jahren in Trondheim einen elektrischen Kleinbus betrieben haben, unglaublich weit gekommen. Es ist ein faszinierender Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft, an dem ich stolz bin, ein Teil zu sein.” (Volvo/VyBUss/PM/Schreiber)

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