Volvo Bus meldet positive Zahlen für das 1. Quartal 2019. Grafik: Volvo; Montage: omnibus.news

Volvos Bussparte ist weltweit aktiv: In über 140 Märkten sind die Schweden mit ihren Omnibussen oder Chassis vertreten. Jetzt meldet Volvo Bus für das erste Quartal 2019 die entsprechenden Zahlen,: Positiv sei das Busgeschäft verlaufen, so die Schweden.  Zum europäischen Markt merkt man seitens Volvo Bus an, dass dieser auf hohem Niveau stabil sei. Die neue Reisebus-Generation für Europa sei am Markt gut angenommen worden. Die Nachfrage in Nordamerika sei sowohl für Reisebusse als auch für Überland- und Linienbusse gut. Der südamerikanische Markt sei nach makroökonomischer Unsicherheit in einigen Schlüsselmärkten nach wie vor instabil. Die Nachfrage in den Märkten Asiens und des Nahen Ostens sei groß. Alles positiv, so verwundert es auch nicht, dass im Vergleich zum ersten Quartal 2018 der Nettoauftragseingang bei den Schweden im ersten Quartal 2019 um 33% auf insgesamt 2.422 Einheiten stieg. Das Plus wird vor allem von den Märkten in Asien, Ozeanien und Mexiko getragen. Der europäische Markt werde entsprechend nachziehen, die neu vorgestellte Reisebus-Baureihe entwickle sich positiv und werde nach und nach bei den Kunden ankommen und auch hier ein Plus generieren. Zu den Hauptaufträgen im ersten Quartal gehörten 450 Einheiten, die Volvo Bus nach Perth in Australien lieferte. Volvo Bus Australia wurde Anfang diesen Jahres bekanntlich als erfolgreicher Auftragnehmer für die Lieferung von bis zu 900 Bussen an die PTA (Public Transport Authority of Western Australia) für die nächsten Jahre angekündigt. Dies ist der bisher größte Auftrag von Volvo in Australien. Volvo wird die Einheiten zusammen mit Volgren Australia liefern, die Buskarosserien werden in einem eigens dafür errichteten Werk in Malaga – 11 km nördlich von Perth – hergestellt.

Bis zu 900 Busse wird Volvo mit Volgren an die PTA (Public Transport Authority of Western Australia) liefern. Foto: Volvo

Die nächste große Stückzahl waren 313 Einheiten, die nach Mexiko. Und 70 Omnibusse konnte Volvo nach Calgary in Kanada verkaufen. Volvo Bus lieferte im ersten Quartal 2019 2.019 Einheiten aus, 18% mehr als im gleichen Zeitraum vergangenes Jahr. Der Anstieg ist vor allem auf Südamerika zurückzuführen, da die Lieferungen des Großauftrags an Bogotá, Kolumbien, begannen. Im ersten Quartal 2019 stieg der Umsatz um 20% auf 6.847 Mio. SEK (5.687) gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2018. Bereinigt um Währungsschwankungen, stieg der Netto-Umsatz um 11%, wovon der Fahrzeugabsatz um 14% und der Serviceabsatz um 2% zunahmen. Das bereinigte und ausgewiesene Betriebsergebnis betrug 294 Mio. SEK (-15). Dies entspricht einer operativen Marge von 4,3% (-0,3). Das Ergebnis wurde durch verbesserte Mengen und Kapazitätsauslastung im Industriesystem positiv beeinflusst, wie die Analysten darlegten. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 wirkten sich Wechselkursschwankungen mit einem Betrag von 124 Mio. SEK positiv auf das Betriebsergebnis aus.

Auch thailändische Aufbauer können Volvos-Formensprache gut adaptieren. Foto: Volvo

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