Anzeige



Volvo Gran Artic 300

Volvo Gran Artic 300 – Basis für einen 30 m langen BRT Bus für Südamerika. Foto: Volvo

Die Volvo Bus Corporation hat vor wenigen Tagen die Basis für den weltgrößten Doppelgelenkbus bei der Messe FetransRio in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro vorgestellt. Das Fahrzeug ist in Brasilien entwickelt worden mit dem Ziel, höchste Anforderungen an moderne BRT-Schnellbussysteme zu erfüllen: Der neue Doppelgelenkbus Gran Artic 300 ist 30 m lang. Er kann bis zu 300 Fahrgäste befördern und ersetzt drei herkömmliche Standardbusse. In den BRT- Systemen soll der Gran Artic 300 eine effizientere Fahrgastbeförderung bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Busflottengröße und der Schadstoffemissionen ermöglichen. Großstädte werden gedrängt, Elektromobilitätslösungen für den Öffentlichen Personennahverkehr zu übernehmen und einzusetzen. Dabei sollen sie verstärkt Elektrofahrzeuge und Hybridfahrzeuge in ihre Planungen mit einbeziehen. Im vergangenen Jahr haben 26 Großstädte weltweit die C40 Clean Bus Declaration (Erklärung Sauberer Omnibus) unterzeichnet und sich darin verpflichtet, einen Teil ihrer Stadtbusflotten auf „saubere“ Fahrzeuge umzustellen. Wenn alle 26 Großstädte die Gesamtheit ihrer Fahrzeugflotten auf emissionsarme LEV-Fahrzeuge (Low Emission Vehicles) umstellen würden, könnte pro Jahr ein Ausstoß von 2,8 Millionen Tonnen Treibhausgasen vermieden werden – das entspricht einem Gegenwert von fast 590 000 stillgelegten Pkw.

Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation. Foto: Volvo

Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation. Foto: Volvo

Håkan Agnevall, Präsident der Volvo Bus Corporation, erklärt: „Großstädte rund um den Erdball unternehmen jetzt positive Schritte, um die Lösung der globalen Transport- und Verkehrsprobleme durch die Einführung von emissionsreduzierten LEV-Systemen nachhaltig anzugehen. Da sie sowohl umweltfreundlich als auch attraktiv, sauber und komfortabel sind, glauben wir, dass in elektrifizierten Bussystemen eindeutig die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs in den Städten der Welt zu sehen ist.“ Moderne elektrische Busse sind außerdem geräuscharm und lassen sich mit weiteren Serviceangeboten einschließlich WLAN ausstatten. Die neuesten Innovationen bei den vollelektrischen Bussen erlauben nicht zuletzt auch neue und nachhaltig zukunftsweisende Gestaltungsmöglichkeiten und Anwendungsbereiche für Städteplaner, beispielsweise die Einrichtung von Bushaltestellen im Innenraum von Bibliotheken oder Freizeitcentern.

Teilen auf: