Altas aus Litauen stellt auf der IAA den “Viator” vor. Foto: Altas

Der litauische Kleinbus-Spezialist Altas kündigt für die IAA Nutzfahrzeuge die Premiere eines Midi-Reisebusses an. Der “Viator” sei nicht nur ein optisches Schmuckstück, sondern auch technisch mehr als gelungen. Nach Ausbauten in der Sprinter-Klasse traut sich das Unternehmen nun mit 15 Jahren Erfahrung an einen eigenen Midi-Reisebus heran. Die technische Basis stammt von Iveco, die Litauer verbauen das  Fahrgestell des Typs 70C18. Serienmäßig mit an Bord sind ein 3-Liter Diesel sowie ein Achtgang-Automatikgetriebe. Bis zu 30 Fahrgäste können im “Viator” mitfahren. Optisch blieb das Entwicklerteam von Altas der von Iveco und dem Windlauf vorgegebenen Linienführung treu, setzt diese aber eigenständig fort, denn einen derartigen Dachabschluss gibt es in dieser Gefäßgröße bisher nicht: Einem Leitwerk beim Flugzeug gleich verbirgt sich hier gut versteckt die optionale Aufdachklimaanlage. Bei entsprechend fabrlicher Gestaltung der Karosserie ein echter Hingucker! Ob der Name “Viator” auch eine (Kampf-)Ansage ist? Ist es doch der Standort der ehemaligen spanischen Fremdenlegion. Und aus Spanien kommen auch formschöne Kleinbusse! Altas teilt mit, dass man mit dem neuen Modell auf Kundenanfragen und einen wachsenden Markt reagiere, den Wettbewerb hätte man dabei genau im Auge. Für die IAA Nutzfahrzeuge hätte man aber noch mehr als nur diese eine Premiere, wie es in der entsprechenden Mitteilung an omnibus.news heißt. Nicht am eigenen Messestand in Halle 11 wird ein Volkswagen eine Premiere auf Crafter-Basis zu sehen sein. Und, auch irgendwie klar, Altas zeigt als Premiere natürlich noch einen Minibus auf TGE-Basis von MAN. Die Litauer haben auch noch den Minivan namens “Mercedes-Benz Sprinter Streetline” dabei. Der neue Sprinter wird nach dem Umbau durch Altas mit Lift und für neun Personen geliefert.

Das Team von Altas in Litauen. Foto: Altas

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