Verspätungen der Busse sind in Kiel zur Zeit nicht ausgeschlossen. Foto: KVG

Die Verkehrslage für die Busse in der Kieler Innenstadt ist während der diesjährigen Kieler Woche extrem schwierig. Da die Holstenbrücke in diesem Jahr nicht für den ÖPNV befahrbar ist, fahren zwei Drittel der Buslinien am Wasser entlang, wie die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) meldet.Die Kieler Woche ist eine jährlich stattfindende Segelregatta, die als eines der größten Segelsportereignisse der Welt gilt. Dementsprechend groß ist der Andrang an Besuchern, die gerne ihr Auto stehen lassen würden, um bequem zu den Kaimauern und Großseglern kommen zu können. Neben den sportlich-seglerischen Aspekten bietet die Kieler Woche ein umfangreiches Programm mit über tausenden Einzelveranstaltungen. Spätestens zum maritimen Höhepunkt, der Windjammerparade mit unzähligen Groß- und Traditionsseglern sind die Busse gefragt, um die Gäste in der Stadt zu befördern. Wegen der innerstädtischen Baustellen und den zusätzlichen, wegen der Durchsetzung des notwendigen Sicherheitskonzeptes entstehenden Stausituationen kann es sporadisch zu Verspätungslagen kommen, so die KVG. Der reguläre Fahrplan ist insbesondere in den Nachmittags- und Abendstunden nur sehr schwer zu halten. Um die Fahrzeuge wieder in ihren Fahrplan zu bringen und dem Fahrpersonal auch die gesetzlich vorgeschrieben Ruhepausen gewähren zu können, müssen zum Teil auch Fahrzeuge schnell zu anderen Einsatzorten wechseln. Das hat zur Folge, dass auch mal ein Bus leer als „Dienstfahrt“ an wartenden Menschen vorbeirauschen mag. „Die KVG stellt insbesondere zu Zeiten der Kieler Woche sämtliche verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fahrdienst, Funkleitstelle, Werkstatt und Fahrzeugmaterial zur Verfügung, um eben diesen prekären Situationen entgegenwirken zu können“, erklärt Thomas Mau, Leiter Betrieb und Technik. Leider gibt es zurzeit keine alternativen Fahrtstrecken für den ÖPNV in Kiel, deshalb bittet die KVG alle Fahrgäste um Verständnis und Geduld.

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