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 Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Berliner Verkehrsbetriebe und fuhr stilecht mit dem Bus zum Termin. Foto: Lambert/BVG

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Berliner Verkehrsbetriebe und fuhr
stilecht mit dem Bus zum Termin. Foto: Lambert/BVG

 Tauschte die Limousine gegen den Bus: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neben ihr die Staatsministerin Aydan Özouz, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration. Foto: Lambert/BVG

Tauschte die Limousine gegen den Bus: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Neben ihr die Staatsministerin
Aydan Özouz, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration. Foto: Lambert/BVG

Statt mit ihrem Dienstwagen kam Angela Merkel mit einem der brandneuen Scania Citywide LFA-Gelenkbusse zum Termin. Dieser Besuch wird den Auszubildenden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Standort Machandelweg in Erinnerung bleiben: Am 1. Dezember 2014 hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vor Ort über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Deutschlands größtem Nahverkehrsunternehmen informiert. Der Besuch fand im Vorfeld des diesjährigen Integrationsgipfels statt, der schwerpunktmäßig das Thema Ausbildung behandelt. Begleitet wurde die Bundeskanzlerin von der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özouz. Am Steuer des Busses der Kanzlerin saß natürlich ein Auszubildender zur Fachkraft im Fahrbetrieb. Wer im dritten Lehrjahr ist, der darf bei der BVG auch schon einmal die Kanzlerin chauffieren. An einer extra eingerichteten Haltestelle mit der Anzeige aller elf BVG-Ausbildungsberufe nahmen die BVG-Vorstandsvorsitzende Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Senator Dr. Ulrich Nußbaum, und drei Auszubildende des Unternehmens die Bundeskanzlerin in Empfang. Nach der ungewöhnlichen Ankunft ließ sich die Bundeskanzlerin auf einem kurzen Rundgang das Ausbildungszentrum zeigen. Auszubildende demonstrierten die Arbeit an einer Fräsmaschine in der Metallwerkstatt, die traditionelle Schmiedekunst mit Hammer, Amboss und Esse, die nur noch in wenigen Ausbildungsbetrieben gepflegt wird, sowie die Arbeit an Gleisanlagen. In der Werkstatt der Kraftfahrzeugmechatroniker sprachen die Bundeskanzlerin und die Staatsministerin anschließend ausführlich mit einer Gruppe von Auszubildenden und Ausbildern, um sich über die Chancen der Berufsausbildung bei der BVG auszutauschen. Bei der BVG arbeiten Menschen aus mehr als 35 Nationen, die dafür sorgen, dass täglich drei Millionen Fahrgäste sicher und zuverlässig an ihr Ziel kommen. Mit derzeit 445 Auszubildenden ist das Unternehmen einer der größten Ausbildungsbetriebe der Stadt. Elf Ausbildungsberufe bieten interessante und zukunftssichere Perspektiven im kaufmännischen, verkehrsspezifischen sowie im gewerblich-technischen Bereich. Fast ein Drittel der Auszubildenden hat nach eigenen Angaben einen Migrationshintergrund. Regelmäßig schaffen es BVG-Auszubildende, bei den IHK-Prüfungen als Beste Berlins oder sogar bundesweit abzuschließen.

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