Statt Volkswagen Truck & Bus zukünftig Traton. Grafik: Volkswagen

VW will die Nutzfahrzeugsparte an die Börse bringen, was der Konzern im Frühjahr 2018 bereits angekündigt hatte. Der Börsengang soll für Geld von den Kapitalmärkten sorgen, das auch in die Entwicklung von Zukunftstechnologien investiert werden soll. Eng damit verbunden ist ein neuer Name für die Sparte Volkswagen Truck & Bus: Zukünftig wird man sich den Namen Traton merken müssen. Die Marken MAN, Scania, Volkswagen Caminhões e Ônibus und RIO behalten unter der Dachmarke der Traton Group ihre eigenen Identitäten. Die offizielle Namensänderung wird voraussichtlich im dritten Quartal 2018 umgesetzt werden. Andreas Renschler, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Truck & Bus und Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, sagte: „Der neue Name Traton ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zum Global Champion der Transportbranche. Seit unserer Gründung sind wir schneller zusammengewachsen als erwartet. Traton verschafft uns größere Unabhängigkeit. Der neue Name wird die gemeinsame Identität weiter fördern und betont die Einzigartigkeit unserer Gruppe. Zugleich stärkt er unsere Präsenz als führendes Unternehmen für innovative Transportlösungen. Er macht uns attraktiver für Arbeitnehmer und für den Kapitalmarkt.“ Der Name Traton soll nach Renschlers Worten die „DNA der Gruppe widerspiegeln“ und stehe „für ein junges Unternehmen, das in einer neuen Ära des Transports gegründet und aufgebaut wurde“.  Das „Tra“ im Kunstwort Traton stehe für die Transformation des Ökosystems Transport sowie für Transport und Tradition. Und das „Ton“ stehe für Tonnage. Hans-Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG und von Volkswagen Truck & Bus: „Der Aufsichtsrat unterstützt die ehrgeizigen Pläne von Volkswagen Truck & Bus und den Schritt der Gruppe hin zu einer einzigartigen Identität voll und ganz. Das wird unser Lkw-Geschäft auf dem Weg zur Kapitalmarktfähigkeit stärken.”

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