Seit 1934 baut man bei Beulas ausschließlich auf Chassis auf. Der SHD Glory für die Rugby-Spieler hat ein Kofferraumvolumen von 17 Kubikmetern. Foto: Scania

Für Besprechungen sind zwei Tische mit je 4 Sitzplätzen an Bord. Foto: Scania

Für die Rugby-Spieler wurde die Sitze entsprechend vergrößert. Foto: Scania

Wenn ein Rugby-Club einen Bus von Beulas kauft, denn darf man durchaus schmunzeln… Mitunter geht es in dieser Sportart doch etwas grober zu und die Spieler nehmen die eine oder andere Beule mit vom Platz nehmen. Auf einer Scania-Basis hat der katalanische Bushersteller Beulas aus seinem Portfolio das Modell Glory für den französischen Rugbyclub Stade Toulousain aus- und aufgebaut. Transports Faur aus Toulouse hat den Vereinsbus im Fuhrpark und begleitet die über die Stadt hinaus bekannten Rugbyspieler zu ihren Veranstaltungen und Auftritten. In einem edlen Grau mit dezentem roten Streifen sowie dem Vereinswappen auf der Seite lackiert werkeln unter dem Blech kraftvolle 490 PS. Lilian Faur, Manager von Transports Faur: “Unser neuer Bus bietet dem Stade Toulousain-Team das Allerbeste und spielt in der Bus-Liga ganz oben mit, was dem Niveau der Sportler entspricht.” Damit sich der dreiachsige Teambus so wie die Spieler überall durchschlängeln kann, ist die dritte Achse gelenkt. Reichleich Platz gibt es im Innern: Nur 41 Sitzplätze anstelle der üblichen 73, Beinfeiheit satt: ganze 90 Zentimeter gibt Beulas als Abstand an. Das ist mit der Tabelle der Rugby-Mannschaften vergleichbar, da liegt der Rugbyclub Stade Toulousain auch unangefochten auf Platz 1. Und weil die Rugby-Spieler einen etwas kräftigeren Körper und breitere Schultewrn haben, hat man sich bei Beulas dazu entschieden, die Sitze zu vergrößern. Die Sitzfläche ist beispielsweise 6 cm größer, im Schulterbereich gibt es insgesamt sogar danze 10 Zentimeter mehr. Der Beulas Glory auf Scania-Basis misst 14,6m Länge und 3,9m Höhe, der Fahrer sitzt in einem Unterflurcockpit abgetrennt von den Spielern und Betreuern. Außerdem gibt es noch einen Aufenthaltsraum, der durch eine Tür vom Fahrgastraum abgetrennt ist. Neben den Sitzen für die Spieler gibt es noch einen Sitzbereich mit Tischen, WIFI und USB-Anschlüsse muss man nicht extra erwähnen, auch nicht die Küche oder den Kaffeevollautomaten. Vielleicht ist der zusätzliche Kühlschrank im Unterflurcockpit noch ein Extra, der aber keine Getränke, sondern Kühlkissen vorhält. Die Wahl für die Scania-Basis erklärt ein Blick auf den Fuhrpark von Transports Faur: 30 der 80 Omnibusse haben eine Bodengruppe von Scania. Die habe sich bewährt, genauso wie der Aufbau von Beulas, der individuelle nach Kundenwunsch entstanden ist.

Ein Besprechungsraum ist durch eine Tür vom Fahrgastraum abgetrennt. Foto: Scania

Blick in der Besprechungsraum im vorderen Wagenteil. Foto: Scania

Im Heck ist eine Rundsitzgruppe installiert. Foto: Scania

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