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Surfen im Bus ist beliebt. Foto: Hochbahn

Surfen im Bus ist beliebt. Foto: Hochbahn

Eine repräsentative Umfrage der Hamburger Hochbahn AG im Rahmen des WLAN-Pilotbetriebs auf der MetroBuslinie 5 ergab, dass 92 Prozent der Smartphone- und Tabletbesitzer unter den Fahrgästen ihre mobilen Endgeräte nutzen, wenn sie mit dem Bus unterwegs sind. 62 Prozent der Befragten gaben an, dies sogar regelmäßig zu tun. Wer sich bereits im WLAN der Hamburger eingeloggt hat, nutzt es nach eigenen Angaben insbesondere für Nachrichtendienste oder für Social Media. Derzeit fahren knapp 1.000 Busse für die Hochbahn. Henrik Falk, Chef der Hochbahn: „Unser WLAN-Angebot ist eine Antwort auf das Nutzungsverhalten vor allem junger Menschen. Unsere Fahrgäste sind zunehmend online, und das auch mobil. Mit einem komfortablen und kostenfreien WLAN machen wir den öffentlichen Nahverkehr gerade für diese Kundengruppe, die wir langfristig an uns binden wollen, noch passender. WLAN ist aber auch ein wichtiger Schritt, digitale Prozesse in unserer Branche nach vorne zu treiben. Hier liegt ein großes Potential für Informations-, Kommunikations- und Vertriebsthemen.“ Die technische Leistungsfähigkeit ist auf die zu erwartenden Nutzerzahlen ausgelegt. In den Haltestellen, die über Glasfaserkabel angebunden sind, können bis zu 500 Nutzer gleichzeitig surfen, in den Bussen können sich bis zu 100 Nutzer gleichzeitig anmelden. Hier beträgt die Übertragungsgeschwindigkeit 1 Mbit/Sekunde und die tägliche Datenmenge pro Nutzer und Tag 100 MB. Das ermöglicht über die LTE-Verbindung des Routers ins Internet ein komfortables Surfen für alle Fahrgäste. In das MobyKlick-Netz gelangt der Fahrgast im „One-Click-Verfahren“. Mit aktiviertem WLAN und geöffnetem Internetbrowser erfolgt nach dem Aufruf einer beliebigen Seite die Anmeldemaske, auf der die AGB bestätigt werden müssen. Danach wird die Verbindung hergestellt. Die Anmeldung gilt immer für den kompletten Tag. Einmal angemeldet verbindet sich das mobile Endgerät bei jedem Zugang zum Bus und zur U-Bahn-Haltestelle. Jede Nacht um 2 Uhr werden die Anmeldungen gelöscht.

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