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Isbrand Ho, BYD-Europachef und Cees Anker, Syntus-Geschäftsführer bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: BYD

Kein Tag ohne eine E-Bus-Meldung möchte man meinen: BYD teilt mit, dass der niederländsiche ÖPNV-Dienstleister Syntus neun Elektrobusse geordert hat. Das private Nahverkehrsunternehmen, zu 100 % Im Bezitz von Keolis, bietet neben Bus- auch Bahndienste an. Der Name Syntus steht für „SYNergie tussen Trein en bUS“, was so viel heißt wie Synergie zwischen Zug und Bus. Aktuell versucht man Synergien im Bereich der Elektromobilität zu generieren, denn die neun Elektrobusse sind für den Einsatz in zwei Städten in den Niederlanden bestimmt. Im Dezember 2017 sollen die 12m-langen und dreitürigen Elektrobusse in Deinst gestellt werden: Zwei Busse kommen in Amerfoort zum Einsatz, neun werden in Almere fahren. Hier starten schon im April zwei Vorführbusse, bis die neuen Elektrobusse zum Jahresende eingesetzt werden können. Beide Städte haben sich zudem für einen Servicevertrag entschieden, sechs Jahre begleitet BYD die Elektrobusse in Amersfoort, zehn Jahre stehen die Chinesen in Almere den Betreibern als Servicepartner zur Seite. „Wir sehen unsere soziale Verantwortung, die Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Es gibt eine stark steigende Nachfrage nach Elektro- und emissionsfreien Transport bei unseren Kunden“, sagt Cees Anker, Geschäftsführer von Syntus. In den Niederlanden haben sich bekanntlich die Provinzen, ÖPNV-Dienstleister und Regierung landesweit darauf geeinigt, dass neue Busse, die ab 2025 im ÖPNV zum Einsatz kommen werden, emissionsfrei sein müssen. Bis dahin dürften viele Betreiber und auch BYD entsprechende Erfahrungen gesammelt haben, was alltagstaugliche und verfügbare Elektromobilität betrifft.

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