
Der Schwede Ulo Massing wurde für sein Online-Portal Bussmagazinet geehrt. Foto: BR
Der schwedische Journalist Ulo Maasing wurde jetzt mit dem Preis „Vägvisaren 2026“ für sein Engagement mit seinem Online-Portal Bussmagasinet ausgezeichnet. Damit habe er eine Plattform für die Themen der Busindustrie geschaffen und zu einem breiteren Dialog mit Politikern und Entscheidungsträgern beigetragen, wie die Juroren erklärten. Die Auszeichnung „Vägvisaren“ (schwedisch für „Der Wegweiser“) wird vom Bussbranschens Råd för forskning och utveckling (BR), dem schwedischen Forschungs- und Entwicklungsrat der Busbranche, vergeben.
Die Auszeichnung wurde ins Leben gerufen, um Personen oder Organisationen zu würdigen, die in schwierigen oder herausfordernden Situationen für die Busbranche vorangegangen sind und durch ihre Arbeit einen Nutzen für die gesamte Branche gestiftet haben. Der Preis wurde Ulo Maasing jetzt auf der Fachmesse Persontrafik überreicht. Die Messe fand vom 20. bis 22. Oktober in Stockholm auf dem Messegelände Stockholmsmässan statt. Sie zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der öffentlichen Verkehrsbranche in den nordischen Ländern und bringt Betreiber, Anbieter, Behörden, politische Entscheidungsträger und Fachkräfte zusammen.
Ulo Maasing gründete vor dreizehn Jahren Bussmagasinet.se. Das war zu einer Zeit, als sich das World Wide Web (WWW) in einer entscheidenden Übergangsphase befand: Es wandelte sich unaufhaltsam von einer primär am Desktop-PC genutzten Plattform zu einem mobilen und tief im Alltag verankerten Massenmedium. Es war das Jahr, in dem Smartphones den Massenmarkt eroberten und die Art und Weise, wie die Menschheit kommunizierte, konsumierte und Informationen austauschte, radikal veränderten. Als Ulo Maasing mit seinem Online-Portal startete, war er ein Pionier der digitalen Kommunikation.
Mit seiner Erfahrung aus Radio und Printmedien gründete er nach eigenen Angaben das Portal, das sich nicht nur auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sondern auf die gesamte Welt der Busse konzentrierte. „Indem er frühzeitig in digitale Kommunikation investierte, hat er einen wichtigen Kanal für die Themen der Busindustrie geschaffen und zu einem breiteren Dialog mit Politikern und Entscheidungsträgern beigetragen“, sagte Magnus af Petersens. In diesem Sinne: Stort grattis, Ulo! Mycket välförtjänt! (omnibus.news/Sr)