Mercedes-Benz erlaubt erste Ausblicke auf den neuen Sprinter. Grafik: Mercedes-Benz. Montage: omnibus.news

Zum Auftakt der North American Commercial Vehicle Show (NACV) in Atlanta enthüllte Mercedes-Benz erste Details zum neuen Sprinter: Auch wenn es nur eine Designskizze gab, man kann erahnen, dass der neue Sprinter optisch ein neues Kapitel aufschlagen wird, wenn er sportlich und dynamisch wie die V-Klasse vorfährt. Wer das Foto des Erlkönig-Sprinters von Stefan Baldauf von SB-Medien sieht, der kann viel vom neuen Gesicht des Sprinter 2018 erkennen. Auffällig: Das Sprinter-Gesicht präsentiert sich mit horizontalen und präzise gezeichneten Scheinwerfern markant und sportlich. Doch damit nicht genug, seit der Einführung des ersten Sprinter im Jahr 1995 ist dieser nicht nur Begründer dieser Klasse, die nicht ohne Grund seinen Namen trägt. Wie Pilze schossen anschließend Fahrzeuge bei allen Herstellern aus dem Boden, bei keinem jedoch so gut wie bei Mercedes-Benz. Mit insgesamt mehr als 3,3 Millionen ausgelieferten Exemplaren gehört der Sprinter zu den erfolgreichsten Nutzfahrzeugen und ist der Bestseller im Produktportfolio von Mercedes-Benz Vans. Er ist heute in mehr als 130 Ländern unterwegs. Mit einem Wachstum von rund zehn Prozent von Januar bis März 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat der Sprinter das erfolgreichste Auftaktquartal in seiner über 20-jährigen Geschichte erzielt. Die aktuelle Sprinter-Baureihe wurde 2006 vorgestellt, eine MOdellpflege folgte 2013. Dann kam kurz vor Schluss noch eine 5,5-Tonnen-Variante dazu. Viele Hersteller würden sich damit genügen, denn mit den Euro-6-Motoren und Assistenzsystemen ist der aktuelle Sprinter auf der Höhe der Zeit.

Ein klassischer Kastenwagen der neuen Sprinter-Generation. Foto: (C) Stefan Baldauf / SB-Medien

Auch im ersten Halbjahr 2017 konnte der Sprinter einen neuen Rekord einfahren. Die Verkäufe erreichten insgesamt rund 96.200 Einheiten (i. V. 95.100). Damit das zukünftig auch so bleibt, wird die dritte Sprinter-Generation im Zeichen weiterer technologischer Fortschritte vorfahren. „Wir wollen mehr als nur die besten Fahrzeuge bauen. Wir wollen für jede Branche und für jede Transportaufgabe die passende Mobilitätslösung anbieten. Mit der kommenden Sprinter-Generation als Gesamtsystemlösung setzen wir genau hier an. Dass die Neuauflage unserer Transporter-Ikone über klassische Tugenden wie Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit verfügt, versteht sich von selbst“, sagte Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, anlässlich der NACV Show. Den neuen Sprinter gerade hier mit einer Designskizze zu zeigen, hat System: Mercedes-Benz wird den Sprinter nämlich zukünftig auch in einem neuen US-Werk in North Charleston im Bundesstaat South Carolina bauen. Der Markt in den USA ist der zweitgrößte Absatzmarkt für den Sprinter! Zu den herausragenden Neuerungen zählt eine umfassende Einführung von Fahrassistenzsystemen und Konnektivitätsdiensten in Kombination mit einer neuen Telematik, die einen Effizienzsprung für das Fahrzeug- und Flottenmanagement gewährleisten. Darüber hinaus lässt sich der neue Sprinter durch eine deutlich erweiterte Variantenvielfalt noch präziser an individuelle Transport- und Branchenbedürfnissen anpassen – einschließlich der Minibusse. Mit dieser Kombination ist der neue Sprinter als Gesamtsystemlösung im Transportermarkt einzigartig. Die Markteinführung beginnt in Europa im ersten Halbjahr 2018, die weiteren Märkte folgen. Weitere Details zum Fahrzeug will Mercedes-Benz in den kommenden Monaten bekannt geben.

Von der 3. Sprinter-Generation wird es natürlich wieder eine Minibus-Familie geben. Auch sie muss sich im Vorfeld bei Tests bewähren, die nötige Last wird im Anhänger mitgeführt. Foto: (C) Stefan Baldauf, SB-Medien

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