
1951 startete die Deutsche Spielwaren Fachmesse in der Ausstellungshalle bzw. Zelthalle an der Schoppershofstraße in Nürnberg. Foto: Spielwarenmesse eG

Eine Postkarte aus dem Fundus der Spielwarenmesse zeigt das Messegelände am Stadtpark und den Eingang zur Messehalle im Jahr 1968. Foto: Foto: Spielwarenmesse eG
1951 startete die Deutsche Spielwaren Fachmesse in der Ausstellungshalle bzw. Zelthalle an der Schoppershofstraße in Nürnberg. 75 Jahre später trifft sich die Spielwarenwelt vom 27. bis 31. Januar immer noch in Nürnberg und feiert im Jahr 2026 gemeinsam mit Handel, Industrie und Medien den 75. Geburtstag. Als führendes B2B-Event bringe sie die Branche zusammen und festige ihre Bedeutung als zentrale Plattform für Geschäftsentwicklung, Inspiration und persönliche Begegnungen, so die Spielwaren eG zur 2026er Ausgabe.
Zum Jubiläum setze man auf neue inhaltliche Akzente, fördere den Dialog über Zukunftsthemen und inszeniere das gesamte Messegelände als lebendige Bühne. Die Erfolgsgeschichte der Spielwarenmesse erreicht mit der 75. Ausgabe einen besonderen Meilenstein. Vor Eingang Mitte lädt der „Walk of Play” dazu ein, die wichtigsten Etappen der Messegeschichte zu entdecken. Was 1949 mit dem Beschluss zur Gründung begann, ist seit 75 Jahren nun schon ein internationaler Treffpunkt. Fachhändlerinnen und Einkäufer – vom klassischen Spielwarenhandel über Online-Plattformen bis zu den großen Filialisten – profitieren von einem vielfältigen Angebot von 2.313 Ausstellern aus 68 Ländern.
In 18 Hallen mit 13 Produktgruppen zeigt die Veranstaltung die komplette Bandbreite der Spielwarenwelt. Zum Jubiläum wird auf dem gesamten Messegelände gefeiert: Mehr als 30 Aktionen – darunter Selfie-Spots, Mitmachstationen und Musikacts – haben die Aussteller vorbereitet. Die weltgrößte Diecast-Community von HobbyDB würdigt mit einer Aufnahmezeremonie in die Model Car Hall of Fame die Pioniere der Modellfahrzeugindustrie. Für die Modellbuswelt gilt mit Blick auf die Spielwarenmesse 2026, dass sich die meisten Anbieter nicht mehr in Nürnberg in Präsenz die Neuheiten zu zeigen.
Während die Spielwarenmesse in Nürnberg im Segment Modellfahrzeuge und -bau immer weiter rückläufig ist, meldeten die Dortmunder Messehallen im letzten Jahr erneut ein Plus an Ausstellern und auch an Fläche. Der Grund ist schnell gefunden: An den vier Messetagen erwarteten die Besucher nicht nur ein Mehr an Inspiration durch Top-Aussteller sowie engagierte Vereine und Verbände, sondern auch ein Mehr an Wissen. Denn traditionell spielt auch der fachliche Input wieder eine große Rolle auf der Messe. Und es ist der Austausch mit den Herstellern, der zählt.
So wie beispielsweise mit Matthias Frank von Brekina. Seit 25 Jahren ist er der kreative Kopf hinter der Marke Brekina, als das Unternehmen aus Teningen noch eigenständig war, initiierte Matthias Frank als Verkaufsleiter immer wieder Modellbusse, die der Markt dankend angenommen hat. Ende 2018 wurde Brekina an die Firma Model Car World in Flörsheim verkauft. 2021 wurde Model Car World vom belgischen Private-Equity-Unternehmen Vendis Capital übernommen. Trotz des steten Wandels sind Modellbusse eine feste Größe im Programm.
Überwiegend Klassiker der Omnibuswelt in 87facher Verkleinerung sind es, genauso wie die nötige Liebe zum Detail, die das Herz der Sammler treffen. Was gibt es für 2026 Neues? Eine Brekina-Busneuheit gibt es in den nächsten Tagen auf omnibus.news – Neugierde geweckt? Das Design entsprach mit seinen klaren Formen dem Zeitgeist Ende der 1960er Jahre. Gebaut wurde der Omnibusse von 1968-1996, es war das erste Fahrzeug der neuen 200er Reihe des Herstellers und eines der bekanntesten Modelle bzw. Baureihen. Mehr zu neuen Modellbussen und der Spielwarenmesse 2026 dann in der nächsten Woche auf omnibus.news! (MesseNürnberg/Brekina/PM/Sr)