Anzeige



Spannender Test: Wie bewähren sich Elektrobusse im Gebirge? PostAuto testet den SOR.

Spannender Test: Wie bewähren sich Elektrobusse im Gebirge? PostAuto testet den SOR.

Auch bei Postauto hat man den Fokus auf Elektrobusse gerichtet, um die Flotte langfristig weiter diversifizieren zu können. Im Stadtnetz von Sitten wurde zu Testzwecken im letzten Jahr zwei Tage lang ein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug erprobt – ohne Fahrgäste, aber mit Gewichten beladen. Sitten wurde ausgewählt, weil hier das städtische Busnetz viele geeignete Kurzstrecken aufweist. Zwei erste Tests mit Elektrobussen führte Postauto bereits in den Regionen Yverdon und Bern durch. Der Test in Sitten diente dazu, auch im städtischen Umfeld Erfahrungen zu sammeln. Mit dem 8 Meter langen Fahrzeug vom Typ EBN 8 von SOR wurde vor allem die Eignung für kürzere Strecken getestet. Der Bus wird von einem Elektromotor angetrieben, seine Antriebsenergie bezieht er aus einer mitgeführten Traktionsbatterie. Postauto behält die Entwicklung im Bereich Fahrzeugtechnologien stets im Auge und will im Rahmen solcher Technologiebeobachtungen herausfinden, ob alternativ angetriebene Busse flächendeckend im Linienverkehr einsetzbar sind. Mit alternativen Antrieben hat Postauto viel Erfahrung. So befördern seit Dezember 2011 im Rahmen eines Langzeittests von fünf Jahren fünf emissionsfreie Brennstoffzellenpostautos die Fahrgäste im Linienverkehr rund um Brugg. In der Schweiz und in Liechtenstein sind 21 Hybridbusse für Postauto unterwegs, einer davon auf dem Busnetz von Sitten. Ob und wie sich Elektrobusse auf Bergetappen behaupten können, bleibt spannend.

Teilen auf: