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Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) testen zusammen mit dem Frauhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI einen Elektrobus. Für BUS TV, der im wahrsten Sinne bewegten Teil der beiden Fachzeitschriften Omnibusrevue und BUSFahrer, war der zuständige Test- und Technikredaktuer Sascha Böhnke vor Ort und warf einen Blick hinter die Kulissen. Während des Testbetriebs auf der Linie 61 wird der Bus nach jeder Runde in Gruna in nur acht Minuten an einer eigenen Ladesstation vor dem Betriebshof aufgeladen. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IVI arbeiten an einem Schnellladesystem für Elektrobusse. Ihre Forschung wird vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Mittels hoher Ströme und spezieller Verfahren kann der 85 Kilowattstunden starke Lithium-Ionen-Akku im Fahrzeug in kurzer Zeit nachgeladen werden. Von den rund 8,3 Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt das Ministerium rund 55 Prozent. Das Projekt „Elektromobilitätsdemonstration Dockinganwendung“, kurz EDDA genannt, nutzt für die Energieübertragung einen Stromabnehmer auf dem Wagendach. Die während des Tests vom Busbetrieb und den Wissenschaftlern gesammelten Erfahrungen sollen in das DVB-Projekt der Elektrobuslinie einfließen. Aktuell wird der Test mit einem Bus von Göppel gefahren, weitere Fahrzeuge des ostdeutschen Herstellers dürften aber wegen der Insolvenz nicht zum Einsatz kommen.

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