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Nicht von Pappe: Wilhelm Lindenberg und André Neiß als Üstra-Vorstand mit dem Solaris Urbino 12 Electric.

Nicht von Pappe: Wilhelm Lindenberg und André Neiß als Üstra-Vorstand mit dem Solaris Urbino 12 Electric.

Die drei Solaris Urbino 12 Electric, die die Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG ab 2016 einsetzen will, könnten eine spannende Wende einläuten: Ab 2017 werden jährlich zwölf Omnibusse ersetzt, so dass bis zum Jahr 2028 die gesamte Busflotte auf Elektrobusse umgestellt sein könnte. Der Vorstand der Üstra schließt die Umstellung auf Elektromobilität keineswegs aus, neue dieselangetriebene Omnibusse sollen nämlich nicht mehr beschafft werden. Hybridfahrzeuge gelten in Hannover als Brückentechnologie. Ob und wie dann auf rein elektrisches Fahren umgestellt werden kann und soll, hängt von den Ergebnissen des Pilotbetriebes mit den drei Solaris Urbino 12 Eletric ab. Die Ladestation der Elektrobusse ist an das Netz der Stadtbahn angeschlossen und versorgt die Fahrzeuge mit einem Mix aus regenerativ erzeugtem Ökostrom und Rekuperationsenergie aus dem Stadtbahnbetrieb. Ein sechsminütiges Laden reicht für die einstündige Fahrt auf den 16 km langen Ringlinien. Die Lithium-Titanat-Speicher sind wegen des erhöhten Bedarfs im Winter so dimensioniert, dass ihr Energieinhalt im Sommer theoretisch für drei weitere Runden ausreichen würde. Die Batterien nehmen den Raum des Dieselmotors ein, auf der Dachmitte des dafür ausgelegten New Urbino ist Platz für zusätzliche Technik. Beim Design der Busse setzen Üstra und Solaris auf mehr Grün, für die Gestaltung der Lademasten wurde ein Architekturbüro beauftragt. Weil die Masten künftig an vielen Stellen der Stadt stehen könnten, wurde von Anfang an viel Wert auf ihr Aussehen gelegt. Mit einem „i-Phone-Design“ ihrer 1,40 m breiten Basis sollen sie modern sein, einen Bildschirm einbeziehen und dennoch dank silbergrauer Schmalseite im Stadtbild nicht stören, verspricht die Üstra.

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