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Solaris Urbino Electric

Ist der Solaris Urbino Electric Bus of the Year? Foto: Solaris / Montage: omnibus.news

Hat Solaris mit dem Urbino Electric den Titel Bus of the Year gewonnen? Wer in den letzen Tagen in Paris auf der Messe Transport Publics war, könnte es meinen. Denn am ausgestellten Urbino Electric klebt doch schon… Nur: Das Jahr ist falsch, es wäre doch – wenn… – der Bus of the Year 2016! Was will uns solaris damit sagen? Es sei der Bus gewesen, der den Bus Euro Test absolviert hat, heißt es auf Nachfrage. Das würde 2016 erklären, denn der test heißt ja Euro Bus Test 2016. Warum aber der Aufkleber mit dem Logo des Siegers nicht entfernt wurde, dazu gibt es keine Aussage sondern nur ein Schmunzeln. Die Jury Bus and Coach of the Year hüllt sich in Schweigen und wird den Sieger erst im August nennen. Vom 14. bis 16. Juni 2016 war Paris die europäische Metropole für nachhaltigen Verkehr. Anlässlich der europäischen Messe Transport Publics fanden sich 10.000 Akteure aus dem Bereich „Nachhaltige Mobilität“ zusammen. Dazu zählten Abgeordnete, Betreibergesellschaften, Industrie, Dienstleistungsunternehmen, Institutionen sowie Journalisten aus über 58 Ländern. Die politische Dimension und auch die strategische Bedeutung dieser 7. Messeauflage wuchs mit dem erstmalig veranstalteten europäischen Kongress sowie dem deutsch-französischen Tag des Schienenverkehrs. Als Drehscheibe der europäisch geprägten nachhaltigen Mobilität sei die Messe das beste Branchenschaufenster in Europa für Know-how und Innovationen für Schienen- und Straßenverkehr sowie für aktive Mobilität und Fahrgast-Services, so der Veranstalter. In diesem Jahr boten die wirtschaftliche Interessengemeinschaft „Objectif transport public“ [Öffentliche Verkehrsmittel als Ziel], GART und UTP ein neues, noch vielfältigeres Programm auf der Messe an, wo sich 250 Aussteller aus ganz Europa präsentieren. Am 14. und 15. Juni zog der Kongress von GART und UTP Bilanz über Gefährdungen, die sich auf die Wirtschaftlichkeit öffentlicher Verkehrsmittel auswirken. Weiterhin wurden neue gesellschaftliche Anforderungen diskutiert, mit denen sich die Branche konfrontiert sieht. Sechs Monate nach dem Pariser Klimagipfel befasste sich die Eröffnungssitzung mit dem Beitrag des öffentlichen Verkehrswesens zum Kampf gegen den Klimawandel. Auf der Agenda von rund 10 technischen undinteraktiven Workshops standen Themen wie „europäische Politik“, „Sicherheit und Kampf gegen Betrug“, „französische Gebietsreform (Loi NOTRe)“, „weibliche Fahrgäste“, „Beschäftigte und Führungskräfte“, „Energiewende“, „Mobilität 3.0“ und „neue Vertragsbeziehungen zwischen Behörden und Betreibergesellschaften“.

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