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Nichts ist sicherer und zuverlässiger als ein Schulbus. Foto: BDO

Nichts ist sicherer und zuverlässiger als ein Schulbus. Foto: BDO

Ein ADAC-Test hat für den Schulbus ein hervorragendes Ergebnis zu Tage gebracht. „Nichts ist sicherer und zuverlässiger als ein Schulbus. Die Schülerbeförderung vor allem im ländlichen Raum ist eine der wichtigsten Aufgaben der privaten, mittelständischen Omnibuswirtschaft. Insofern sehen wir durch diesen Test die kontinuierliche Arbeit der Mitgliedsunternehmen unserer Landesverbände bestätigt“, sagte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) am Montag in Berlin. Den Deutschen Unfallversicherern zufolge ist der Schulbus ohnehin die sicherste Möglichkeit, um zur Schule zu kommen. Die Schülerbeförderung mit Omnibussen im öffentlichen Personennahverkehr läuft in Bayern problemlos. Zu diesem Ergebnis kam der ADAC bei einem bundesweit durchgeführten Test von Schulbuslinien im ÖPNV. Die sieben getesteten Fahrten von bayerischen Busunternehmen schnitten hervorragend ab. Dreimal wurde die Note „sehr gut“ und viermal die Note „gut“ vergeben: Linienfahrten in Fürth, Amberg und Wertingen mit „sehr gut“ und in Mainburg, Baldham, Deggendorf und Aschaffenburg mit „gut“ bewertet. „Das positive Ergebnis des aktuellen ADAC-Tests und die sehr geringen Unfallzahlen in der Verkehrssicherheitsstatistik belegen, dass sich die Busunternehmen und ihr Fahrpersonal ihrer hohen Verantwortung bewusst sind und dieser gerecht werden“, so Heino Brodschelm, Präsident des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen (LBO). Bei dem aktuellen ADAC-Test von Schulbusfahrten in Deutschland schnitten alle 60 getesteten Fahrten mit einem positiven Ergebnis ab. Die Tester bewerteten mehr als 100 Prüfpunkte in den Kategorien Beförderung, Fahrer und Fahrzeug. Der Test wurde in allen Bundesländern mit mehr als 200 000 Schülern durchgeführt: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Bei der regionalen Verteilung wurden Städte sowie dicht besiedelte und weniger dicht besiedelte Kreise berücksichtigt. In jeder ausgewählten Stadt und jedem Landkreis wurde die größte Schule unter den Haupt-, Real-, Gesamt- und Gemeinschaftsschulen sowie Gymnasien als Zielpunkt der Fahrt ausgesucht. Aus den Buslinien des Öffentlichen Personennahverkehrs, die direkt vor oder in der Nähe dieser Schule halten, wurde schließlich eine Linie per Zufallsprinzip für den Test herangezogen. Mit der Durchführung des Tests beauftragte der ADAC das IFAK Institut in Taunusstein, ein mittelständisches Full-Service-Unternehmen auf dem Gebiet der Markforschung. Die Experten waren im ersten Quartal 2016 inkognito unterwegs und begleiteten die Kinder jeweils morgens auf insgesamt 60 Fahrten von mindestens einer halben Stunde Dauer. An der jeweiligen Schule stiegen sie mit den Kindern aus.  Der TÜV stellt dem Bus jedes Jahr ein hervorragendes Zeugnis mit Blick auf die Sicherheit aus, schließlich werden Busse vier Mal im Jahr überprüft. Dem Statistischen Bundesamt zufolge ist das Unfallrisiko im Bus am geringsten von allen Straßenverkehrsmitteln. Hintergrundinformationen zum Thema Sicherheit gibt es auf der Homepage des BDO. Die bewährte Kampagne „Busstop – sicher zur Schule“ hilft Eltern, Lehrern und Kindern bei der Mobilitätserziehung.

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