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Zur IAA 2016 zeigt Setra eine TopClass mit einer 1+1 Bestuhlung. Foto: Setra

Zur IAA 2016 zeigt Setra eine TopClass mit einer 1+1 Bestuhlung, schon 1992 gab es eine ähnliche Idee. Foto: Setra

Ein neues Stuhlkonzept wartete im Innern der Setra-Studie von 1992. Foto: Setra

Ein neues Stuhlkonzept wartete im Innern der Setra-Studie von 1992. Foto: Setra

Ganz variabel präsentierte sich der Fahrgastraum. Foto: Setra

Ganz variabel präsentierte sich der Fahrgastraum. Foto: Setra

Ordnung muss sein: Auch ein Staubsauger war 1992 schon mit an Bord. Foto: Setra

Ordnung muss sein: Auch ein Staubsauger war 1992 schon mit an Bord. Foto: Setra

Multi-Media anno 1992. Foto: Setra

Multi-Media anno 1992. Foto: Setra

Zur IAA 2016 zeigt Setra eine TopClass mit einer 1+1 Bestuhlung. So neu ist die Idee gar nicht, wie ein Blick zurück zeigt: Die Setra-Studie von 1992 auf Basis des S 315 HDH bot auf 12 m Länge „nur“ 22 Sitzplätze und neue Ideen: Die Kässbohrer-Designer hatten ganz frei von Zwängen eine Innenausstattung kreieren dürfen, die auch ganz ohne Rücksicht auf Kosten und eine mögliche Serienfertigung gestaltet werden konnte. Neben einer Videoanlage mit 2 Programmen und einer Radioanlage mit 6 Programmen – was vor 24 Jahren durch aus schon eine kleine Sensation war – bot die Studie noch einen Catering-Service, wie man ihn aus dem Flugzeug kannte. Aus Umweltschutzgründen wurde damals schon kein Einweggeschirr verwendet… Außerdem verfügte der S 315 HDH über eine Zapfanlage sowie eine Geschirrspülmaschine. Die Doppelsitze im Heckbereich waren um 360° schwenkbar, ganz im Sinne der Idee drehte sich damals im wahrsten Sinne alles um diese Studie. Der S 315 HDH wurde 1991 gemeinsam mit den Hochdeckern S 315 HD und S 309 als Flaggschiff der neuen Setra-Generation der Baureihe 300 in der Ulmer Donauhalle präsentiert. 1992 wurde der S 315 HDH dann zum „Coach of the Year 1993“ gewählt und 1997 um die dreiachsige Version mit 13,7 m Länge ergänzt. Ein Jahr später folgte der S 315 HDH-2, der aber dann nur 12 m lang war. Die Studie wurde zurückgebaut und als „normal ausgestatteter“ Reisebus der 300er Baureihe verkauft.

 

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