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Teil der franz. Sammelserie: "Nez de cochon" im Maßstab 1/43.

Teil der franz. Sammelserie: „Nez de cochon“ im Maßstab 1/43.

In der französischen Sammelserie „Autobus et Autocars du Monde“ des Hachette Verlages ist jetzt auch ein so genanntes Schweineschnäuzchen erschienen, wie Konrad Pernetta vom Modellbusmarkt Oberammergau mitteilt. Im Jahr 1907 gründeten die Brüder Gaston, Paul und Jules Chausson in Asnières bei Paris eine „Kupferwerkstatt für Autoindustrie“. Die Brüder produzierten hauptsächlich Automobilkühler. 1942 beginnt die Société des Usines Chausson mit dem Bau von Reisebussen mit Hotchkiss Benzinmotor (Typ AHE = Autobus Hotchkiss Essence). Pierre Chausson übernahm von seinem Vater die Geschäftführung und sah den Aufschwung im Personenverkehr nach Kriegsende voraus. In den 50er Jahren waren die Linien- und Reisebusse von Chausson mit ihrer charakteristischen Front mit dem vorgesetzten Kühler auf den französischen Straßen allgegenwärtig. Der Volksmund nannte die Busse liebevoll „nez de cochon“. Die Fertigungsmethoden der „Schweineschnäuzchen“ waren fortschrittlich: Die Busse wurden aus einzelnen, oftmals baugleichen Modulen zusammengesetzt. So sparte man Platz, konnte teure Werkzeuge mehrfach nutzen und viele Varianten anbieten. Chausson Busse galten als modern, leicht und wirtschaftlich. Nach verschiedenen Prototypen entstand Ende der 40er Jahre das legendäre Schweineschnäuzchen. Im Jahre 1956 feiert Chausson den 10.000sten Bus. 1959 wird die Bus-Fertigung von der Renault Nutzfahrzeug-Sparte Saviem übernommen. Insgesamt wurden rund 16.000 Busse der Marke Chausson gebaut. Unter dem Markenname Saviem-Chausson wurden die bestehenden Modelle noch einige Zeit weitergebaut, bis der Markenname dann endgültig in Saviem geändert wurde. Wer sich für den Modellbus interessiert, der kann ihn ab sofort direkt bei Konrad Pernetta bestellen. Hier geht es zum Onlineshop des Modellbusmarktes Oberammergau.

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