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Zwei Modellbusse sind Teil der Schuco-Auslieferung 3/2016. Foto: Schuco

Zwei Modellbusse sind Teil der Schuco-Auslieferung 3/2016. Foto: Schuco

Schuco hat Ende März mit der Auslieferung 3/2016 zwei Bedruckungsvarianten bekannter Modellbusse an den Fachhandel ausgeliefert: In der Edition 1:87 ist der Mercedes-Benz O 321 als „Deutsche Bundesbahn“ erschienen. Bei diesem Modellbus sind die Positivgravuren sauber bedruckt bzw. gesilbert und selbst ein Kennzeichen ist vorhanden. Sein Start erfolgt 1954, dem Jahr, in dem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft erstmals der Weltmeistertitel erringt – damals fuhren die Weltmeister aber noch nicht mit einem Omnibus mit Stern…. Niemand ahnte jedoch beim Anlauf der Fertigung, dass auch der neue Omnibus Mercedes-Benz O 321 H das Zeug zum Weltmeister hat: Einschließlich der Fahrgestelle und der Fertigung im Ausland erreicht der vielseitige Omnibus in seiner langen Laufbahn von 16 Jahren weltweit eine Stückzahl von annähernd 30.000 Exemplaren – mehr als jeder andere Omnibus zuvor. Während seiner langen Geschichte schlägt der O 321 H auch eine internationale Karriere ein – bei Mercedes-Benz und Schuco, denn beide verkauf(t)en den Omnibus international! Das Omnibuswerk in Mannheim verlassen mehr als 18.000 Exemplare des Bestsellers, etwa zwei Drittel davon als Komplettbusse, ein Drittel als Fahrgestelle für Aufbauten. Viele dieser Omnibusse fahren in den Export in europäische Länder, nach Afrika und Asien. Im Jahr 1965 liefert das Werk außerdem 116 Teilesätze nach Griechenland und vier nach Argentinien. Eine völlig andere Größenordnung erreichen die umfangreichen Lieferungen nach Brasilien: Mehr als 11.000 Teilesätze gehen zwischen 1957 und 1970 per Schiff über den Atlantik. Insgesamt fertigt die damalige Daimler-Benz AG exakt 29.586 Einheiten des Mercedes-Benz O 321 H / HL – eine wirklich weltmeisterliche Zahl. In der Edition 1:43 gibt es den Mercedes-Benz O 319 jetzt mit Fahrerfigur und in der klassischen, blau-weißen Fabrgebung. Als der Mercedes 319er – benannt nach der internen Konstruktionsnummer – im September 1955 auf der IAA der Öffentlichkeit vorgestellt, ist die Begeisterung groß. Mit dem L 319 und das Kleinbus-Pendant namens O 319 passt perfekt zum Wirtschaftswachstum jener Tage. Die Pritschenwagen, Tieflader und jene Fahrgestelle, die mit Fahrerhaus an externe Aufbauhersteller geliefert werden, verfügen über einen robusten Leiterrahmen. Bei Kastenwagen und Bussen ist der Aufbau mit dem Kastenprofil-Rahmen verschweißt – mittragend nennt Mercedes-Benz diese Bauart.

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