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Keine Frage, wir brauchen neue Busbahnhöfe! Der Fernlinienbusverkehr wächst scheinbar unaufhaltsam, Städte und Gemeinden kommen aber mit entsprechenden Haltestellen nicht hinterher. So halten viele Fernlinienbusse ganz Orten, die nicht einladend sind. Das Warten auf den Bus kann aber doch so schön sein, wie einige Neubauten zeigen! Ein Musterbeispiel hat Kibri mit dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) aus Halle (Saale) umgesetzt: Der ZOB nahe des Hauptbahnhofs fällt vor allem durch sein ellipsenförmiges Schwebedach auf, das die Warteinsel im wahrsten Sinne überspannt. Die Architekten haben viele einzelne Dächer hierarchisch zu einer Einheit zusammengefügt, das Hauptgebäude hat dementsprechend das größte und höchste Dach. Nachts wird dieses Dach von unten angeleuchtet und der Dachrand vom Licht einer umlaufenden, integrierten Leuchte betont. Der zweite Teil der Überdachung, der die Fahrgäste auf die verschiedenen Bussteige leitet und sie dort dem Schutz einzelner Wartebereiche übergibt, schiebt sich mit seiner lang gestreckten Form darunter. Auch hier wird wieder mit Licht, genauer mit einem Lichtband, gespielt. Die Haltestellennummern und die Anzeigetafeln für die verschiedenen Buslinien haben die Architekten ganz in die Y-förmigen Stützen integriert, die das auskragende Dach tragen. Die barrierefreie Anlage wurde von Kibri bis ins Detail nachgebildet. Selbst die Beleuchtung fehlt nicht, sodass man auf einem Diorama ganz eindrucksvoll eine abendliche Stimmung zaubern kann. Kibri bietet den ZOB in verschiedenen Varianten an: Neben einem kompletten Bausatz (Hauptgebäude und sechs Haltestationen) sind auch zwei Haltestationen mit dem markanten Teilsegel, eine einzelne Haltestation oder das Hauptgebäude mit einer Haltestation erhältlich. Allen Sets liegt die LED-Beleuchtung bei, als Zubehör zur stimmungsvollen Ausleuchtung gibt es Reflektorensets. Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg stellt Kibri ein erstes Muster aus, zum Ende des Jahres soll der ZOB Halle in den Fachhandel kommen.

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