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Wiking revatilisiert den Kässbohrer Setra S8 im Maßstab 1/87. Foto: Schreiber

Wiking revatilisiert den Kässbohrer Setra S8 im Maßstab 1/87. Foto: Schreiber

Wiking hat jetzt den für die Februar-Auslieferung im Rahmen der Modellpflege angekündigten Setra S8 im Maßstab 1/87 ausgeliefert. Wiking hat die Formen des Setra S8 revitalisiert und verhalf dem legendären Ausflugsbus der Wirtschaftswunderjahre zu einem neuen Auftritt. Eine erhabene Setra-Markenwerbung schmückt die Karosserieflanken und erinnert an das mehr als 50 Jahre alte Wiking-Werbemodell. Hinzu kommt eine Filigranbedruckung der Dachverglasung. Respekt! Für Aufsehen sorgten 1951 auch sechs Arbeiter, die ein Gitterrohrgestell, welches die Basis für einen Omnibus bildete, trugen. Mit diesem Werbefoto war Kässbohrers Markenbezeichnung SElbstTRAgend bestens visualisiert. Die Ulmer hatten den Beweis erbracht, dass eine Gerippestruktur mit integrierter Bodengruppe eine dermaßen hohe Stabilität hatte, dass der Omnibusbau endgültig vom Lastwagenfahrgestell losgelöst werden konnte. Die Typenbezeichnung S 8 bezog sich auf die acht Sitzreihen, über die der Omnibus verfügte. Ausgestattet war dieses Fahrzeug mit einem Sechszylinder-Dieselmotor von Henschel, der eine Leistung von 95 PS hatte. Otto Kässbohrer schwärmte seinerzeit: „Viele wohlmeinende Freunde haben uns damals in bester Absicht gewarnt. Ein Automobil zu bauen, sei für uns als Außenseiter zu schwierig. Das könnte sehr leicht ins Auge gehen! Doch die pessimistischen Stimmen haben sich nicht bewahrheitet. Unsere Arbeit scheiterte – Gott sei Dank – keineswegs. Trotz aller Schwierigkeiten, die im Detail zu bewältigen waren, nahm sie ein gutes Ende, und was viele zunächst als ein einmaliges Experiment angesehen hatten, geriet zu einem Wendepunkt für den gesamten Omnibusbau. Schließlich war einfach die Zeit gekommen, wo ein technischer Anachronismus ein Ende finden mußte, wie es die Verwendung von gleichen Fahrgestellkonstruktionen für Personen- und Gütertransportfahrzeuge darstellte.“

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