SPD, Grüne und FDP stellen ihren wochenlang ausgehandelten Koalitionsvertrag vor. Die vierte Corona-Welle ist, wie angekündigt da. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 30. November, dass die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen der sogenannten Bundesnotbremse im Frühjahr 2021 rechtmäßig waren. In Mecklenburg-Vorpommern gilt seit 28.12.2021 landesweit die Ampelstufe Rot+. Damit ist auch ein Verbot von Busreisen verbunden. Mitte November endet in Glasgow die Weltklimakonferenz. Nach sehr eindringlichen Appellen zu Beginn, einigt sich die Staatengemeinschaft grundsätzlich auf einen Ausstieg aus der Kohleverstromung und ein Ende von Subventionen für Kohle, Öl und Gas. Mit einer Mitteltemperatur von 4,7 Grad war der November 0,1 Grad kälter als im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre.

Dem CX45E, der 2019 in Brüssel auf der Busworld vorgestellt wurde, stellt Van Hool nun einen E-Doppeldecker zur Seite. Foto: Van Hool

Van Hool fährt vor: Spannend, der belgische Bushersteller hatte auf der Busworld Brüssel 2019 mit dem CX45E einen rein elektrisch betriebenen Reisebus für den nordamerikanischen Markt vorgestellt. Mit 22 verkauften Einheiten wurde der E-Reisebus gut vom Markt angenommen. Nachdem der CX45E auf der Straße ist, folgt jetzt mit dem TDX25E ein wieder zu 100 % batterieelektrisch angetriebener Reisebus. Diesmal aber im XL-Format, denn hinter dem Kürzel TDX verbirgt sich die Gefäßgröße des Doppeldeckers. Der TDX25E bietet Platz für 69 Fahrgäste (18 auf dem Unterdeck und 51 auf dem Oberdeck) und hat nach Angaben von Van Hool eine Reichweite von bis zu 500 km, abhängig von den klimatischen Bedingungen und der Topografie der Strecke. Die Belgier merken in der Mitteilung an, dass der E-Doppeldecker für den US-amerikanischen Markt bestimmt sei, wo er für den komfortablen Pendlerverkehr oder aber auch als regulären Reisebus eingesetzt werden soll. Sowohl der CX45E als auch der neue TDX25E verwenden die bewährtern elektrische Komponenten, einschließlich eines Siemens-Antriebsstrangs und Proterra-Batterien.

Neoplan hat 1994 einen Horseliner auf die Räder gestellt – ob der MArtin von Tours gefallen hätte? Foto: Neoplan, Schreiber; Montage: omnibus.news

Sicherlich wäre der Bischof Martin von Tours ganz im Sinne von Papst Franziskus mit dem Bus gefahren. Und Martin von Tours hätte im Sinne seiner eigenen Bescheidenheit auch einen sitzplatzoptimierten Doppeldecker gewählt. Oder besser einen speziell umgebauten Skyliner von Neoplan, denn er hätte ja auch noch sein Pferd mitnehmen müssen… Neoplan hat den Horseliner als Unikat zur IAA 1994 auf die Räder gestellt. Während im Unterdeck vier Pferde ihren Stellplatz hatten, konnten im Oberdeck die Begleiter sitzen. Die Frontmaske des Horseliner setzt sich aus dem Skyliner (oben) und Spaceliner (unten, samt Cockpit) zusammen. Und als Fahrgestell stammte vom Cityliner, der Boden wurde wegen des niedrigen Bodenes und der fehlenden Streben verstärkt. Und wenn man einen Blick ins Innere wirft, was seinerzeit auf der IAA erlaubt war, dann ist es mit der Bescheidenheit des Martin von Tours vorbei: So es gab für die Pferde ein Solarium und einen entsprechend klimatisierten Bereich! Zur Klimatisierung wurde ein Kaltwassersatz verwendet, um Zugluft für die Pferde zu vermeiden. Dank des ebenen Boden (zwischen den Achsen war der Horseliner niederflurig) und der damit verbundenen geringen Höhe war der Einstieg für die Pferde fast ebenerdig. Die 1,5m lange Klapprampe hatte eine Neigung von 11 Grad, die Pferde konnten nicht nur bequem in die Boxen geführt werden, sondern auch entspannt reisen, denn der tiefleigende Bereich war extrem nick- und rollarm, wie es in dem Werbeprospekt heißt.

FlixBus bzw. FlixMobility beteiligt sich mit Freudenberg und ZF. Foto: Freudenberg

FlixMobility beteiligt sich gemeinsam mit den Partnern Freudenberg Fuel Cell e-Power Systems und ZF Friedrichshafen AG an dem kürzlich gestarteten Forschungsprojekt HyFleet. Das Projektkonsortium hat vor kurzem die offizielle UIA-Bestätigung (eine unverbindliche Absichtserklärung) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhalten. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines Hochleistungs-Brennstoffzellensystems für Fernbusse, um eine nachhaltige und CO2-freie Mobilität zu verwirklichen. Nach der Entwicklung dieser Technologie plant FlixMobility, bis 2024 brennstoffzellenbetriebene Busse im europäischen Fernverkehr zu testen und einzuführen, um so neue Standards zu setzen. Die Klima-NGO atmosfair ist als assoziierter Partner beteiligt, und auch ein europäischer Bushersteller wird sich dem Projekt in Zukunft anschließen – einen Namen nannten die beteiligten noch nicht, so hat die der Pressemitteilung beigefügte Grafik eines Reisebusses im grünen Gewand an einer H2-Tankstelle auch eher illustrativen Charakter. André Schwämmlein, Gründer und Geschäftsführer von FlixMobility: “Wir sind stolz darauf, Teil des HyFleet-Projekts zu sein und gemeinsam mit Freudenberg und ZF bis 2024 den ersten brennstoffzellenbetriebenen Fernbus in Europa zu entwickeln. (…) Wir stehen voll und ganz im Einklang mit dem Ziel der Kohlenstoffneutralität der EU und Deutschlands und sind bereit, dieses Ziel zu erreichen. Es ist großartig zu sehen, dass die deutsche Regierung die Notwendigkeit anerkennt, die Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu beschleunigen und bereit ist, den kollektiven Verkehr auf diesem Weg zu unterstützen.”

Autocult hat einen Stromlinienbus 43-fach verkleinert. Auf das Chassis von Mercedes-Benz setzte Vetter die schmucke Karosserie. Foto: Autocult

Die Fertigung von Omnibussen bekam in den 1930er Jahren keinesfalls den innovativen Schub wie es beispielsweise der Personenwagenbau erlebte. Wohl lag dies darin, dass der Markt mit den beiden behördlichen Abnehmern überschaubar war und sowohl die Post als auch die Bahn keine übermäßigen Neuerungen forderten. Die Konstruktion der großen, schweren Busse glich sich über viele Jahre – der 6-Zylinderdieselmotor wurde über der Vorderradachse eingebaut, leistete knapp 100 PS und beschleunigte den zweiachsigen Bus auf annähernd 100 km/h. Zwischen 32 und 43 Personen, je nach Bestuhlung, konnten mitfahren. Als sich ab Mitte der 1930er Jahre der Bau von Karosserien aus Stahlblech durchsetzte, eröffnete dies den eigenständigen Karosseriewerken die Möglichkeit, auch in diesem Metier ihre Künste anzubieten. Eines jener Unternehmen war der Walter Vetter Karosserie- und Fahrzeugbau und der dessen Firmenchef, der Gefallen an Aufbauten auf Bodengruppen von Mercedes-Benz fand. Walter Vetter gefiel das damals modische Thema der Stromlinien im Fahrzeugdesign, wie der Firmenchronik zu entnehmen ist. Wie sehr er von dieser neuen Gestaltung fasziniert war, zeigte die Tatsache, dass er eine Lizenz von Paul Jaray für die Umsetzung auf Omnibusse erwarb. Getreu des Marken- und Firmennamens Autocult hat es sich das Team um Thomas Roschmann zum Ziel gemacht, längst vergessene Automobile, die sich über ihre außergewöhnliche Form oder ihre innovative Konstruktion auszeichnen, in Miniatur umzusetzen. Dabei geht es uns nicht nur um die Modellumsetzung, sondern auch um die jeweilige Geschichte und die Hintergrundinformationen, die man dem Sammler erzählen möchte. Autocult erweckt längst vergessene Modelle und Marken im Miniaturformat wieder zum Leben. Und das in einer limitierten Auflage von je weils nur 333 Modellen.

Thomas Built Buses bietet für die Schulbusse ein Saf-T-Zone-Fußgängererkennungssystem an. Foto: TBB

Thomas Built Buses, unter dem Dach von Daimler Trucks North America für die weltbekannten gelben Schulbusse verantwortlich, hat jetzt die Einführung des mit Spannung erwarteten Saf-T-Zone-Fußgängererkennungssystems bekanntgegeben. Die Technik gehört zu den Assistenzsystemen, die den Fahrer auf Fußgänger außerhalb des Schulbusses aufmerksam macht. Kurz zuvor hatte Thomas Built Buses mit Stage 2 Lights eine Technik vorgestellt, die Schüler darauf hinweist, die Straße sicherer zu überqueren. “Wie wir alle wissen, sind Schulbusse der sicherste Weg zur und von der Schule”, sagte Jed Routh, Vice President of Sales, Marketing and Service bei Thomas Built Buses. “Aber diese beiden neuen Sicherheitssysteme werden die Fähigkeit des Fahrers weiter verbessern, Fußgänger außerhalb des Schulbusses zu schützen, egal ob sie die Straße überqueren, um in den Bus einzusteigen, in der Nähe des Busses in möglichen toten Winkeln gehen oder aus dem Bus aussteigen. Diese neuen Sicherheitssysteme sind ein weiterer Schritt auf unserem Weg, dafür zu sorgen, dass Schulbusse die sichersten Fahrzeuge auf der Straße bleiben.” Thomas Built Buses hat in Zusammenarbeit mit der MITO Corporation und der CUB Group das Saf-T-Zone-Fußgängererkennungssystem konzipiert. Es besteht aus LED-Bodenleuchten an den Querspiegeln sowie aus mehreren Radargeräten im 77-GHz-Frequenzband.

H2X Global kündigt einen FC Bus an. Foto: H2XGlobal

Brennstoffzellenbusse sind in Europa durch Fahrzeuge von beispielsweise Buses4Future, Caetano, Solaris oder Van Hool bekannt. Aber nicht nur in Europa gibt es neben batterieelektrischen Linienbussen entsprechende Bestrebungen, für große Nutzfahrzeuge auf Wasserstoff und die Brennstoffzelle zu setzen, wie jetzt ein Joint Venture aus Malaysia zeigt. H2X Global, bekannt durch Australiens ersten Brennstoffzellenbus und eine Tochtergesellschaft der staatlich-malayischen Sarawak Economic Development Corporation (SEDC Energy) gaben jetzt das Joint Ventures für die Produktion, Montage und Entwicklung einer Reihe von Projekten für Malaysia bekannt. Nach eigenen Angaben werden man umgehend mit der Montage rentsprechender Fahrzeuge beginnen, darunter auch Linienbusse mit Brennstoffzellenantrieb. Die ersten Brennstoffzellenbusse wird Sarawak Transport System erhalten, binnen einen Jahres sollen die Fahrzeuge ausgelöiefert werden. Für den wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenbus wurden Vorbestellungen im Wert von mehr als 50 Mio. USD entgegengenommen, wie es seitens H2X Global heißt.

BYD gibt die Endmontage von Elektrobussen in Frankreich auf. Foto: BYD, Montage: omnibus.news

Am 23. März 2017 gab BYD bekannt, dass der chinesische E-Bus-Hersteller rund 10 Millionen Euro in eine Fertigung von Elektrobussen bzw. in ein Montagewerk in Frankreich investieren werde. In Allonne, 100 Kilometer nördlich von Paris gelegen, entstand neben der Fertigung im ungarischen Komárom ein zweites europäisches Montagewerk, das primär Elektrobusse liefern sollte, die den lokalen Marktanforderungen und Vorschriften entsprechen. Vor drei Jahren nahmen die Chinesen die Produktion auf, geplant waren zum Start auf dem fast 80.000 Quadratmeter großen Grundstück in dem 32.000 Quadratmeter großen Hallen jährlich bis zu 200 Elektrobusse zu montieren. Neben batterielektrischen Linienbussen war auch die Montage von batterieelektrischen Überland- und Reisebussen eingeplant. Je nach Bedarf vor Ort (gemeint war insbesondere der französischen Markt) sollten weitere Gefäßgrößen hinzukommen und sogar noch die Fertigungskapazitäten erweitert werden. Im französische Montagewerk von BYD hat im Oktober 2018 die Endmontage der Elektrobusse aufgenommen, parallel sollte eine After-Sales-Einheit für Wartung und Reparaturen sowie ein Logistikzentrum für Ersatzteile etabliert werden. Längerfristig könnte auch ein Testzentrum für Batterien hinzukommen, wie es vor drei Jahren hieß. Jetzt hat BYD die Schließung des Werks in Frankreich angekündigt. Grund für die Werksschließung sei die Auftragslage. BYD erklärte, dass die Anzahl der Aufträge nicht in einem Verhältnis für eine entsprechende Fertigung vor Ort stehen würden. Nur 30 Elektrobussen seien bislang vor Ort endmontiert und in Frankreich ausgeliefert worden.

Boris Johnson, der zusammen mit UN-Generalsekretär António Guterres fuhren auch mit einem E-Doppeldecker von ADL. Foto: ADL

Ob G20 in Rom oder COP26 in Glasgow, wenn es um Gespräche rund um das Klima geht, dann darf der Bus nicht fehlen, auch wenn er nur als Randerscheinung in den Medien auftaucht. In Rom hat die ATAC einen Teil der neuen Hybridbusflotte entsprechend foliert und für die Beförderung der Delegierten sowie Journalisten in der “Roten Zone” bereitgestellt. Der diesjährige G20-Gipfel war mit Blick auf Klimaziele aber enttäuschend, im Abschlusskommuniqué ist immerhin das Ziel festgehalten, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das ist aber unisono in den Augen der Wissenschaft nicht ausreichend, um den Klimawandel wirkungsvoll zu bremsen. Im November blickte die Welt beim Thema Klimapolitik nach Glasgow. Hier traffen sich die Vertreter der Staaten, die für gut 75 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich sind. Was vor sechs Jahren in Paris begann, kommt nur sehr langsam in Fahrt. Seinerzeit hieß es, dass in Paris Geschichte geschrieben wurde, weil auf der internationalen Klimakonferenz,  das Pariser Abkommen beschlossen wurde. Nach vielen Jahren intensiver Verhandlungen hatten sich damit alle Staaten dazu verpflichtet, die Weltwirtschaft auf klimafreundliche Weise zu verändern. Das war ein historischer Schritt, denn nach der bisherigen Regelung im sogenannten Kyoto-Protokoll waren nur einige Industriestaaten dazu verpflichtet, Emissionen zu senken. Aus Glasgow waren es Bilder von Boris Johnson, der zusammen mit UN-Generalsekretär António Guterres und weiteren COP26-Teilnehmern einen der insgesamt zehn elektrischen Doppelstockbussen als Beförderungsmittel anlässlich der Veranstaltung nutze.

Neuer Name, neues Konzept: Die IAA Transportation findet vom 20. bis 25. September 2022 statt. Foto: VDA

Die IAA-Pkw hat es vorgemacht, ab November 2021 hat jetzt auch die IAA Nutzfahrzeuge eine neue Bezeichung: Mit erweitertem Konzept soll die IAA Transportation zur internationalen Leitplattform für Logistik, Nutzfahrzeuge, Busse und den Transportsektor werden. Was bleibt ist der Standort Hannover, hier gibt es noch Verträge bis 2028. Unter dem Motto „People and Goods on the move“ findet die neue IAA Transportation vom 20. bis 25. September 2022 auf dem Gelände der Deutschen Messe AG in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Mit einem erweiterten Veranstaltungskonzept vernetzt sie erstmals die relevanten Akteure aus den Bereichen Nutzfahrzeuge, Busse und Logistik mit führenden Tech-Anbietern sowie Zulieferern, wie es von den Machern der Messe heißt. Ein wichtiges Ziel des neuen Konzeptes sei es, als erste internationale Plattform im Verkehrsbereich den Fokus verstärkt auf die klimaneutrale und technologische Transformation des gesamten Transports zu richten, so die Angaben im ersten offiziellen Statement.

Für seine Majestät König Willem-Alexander und auch die Presse gab es einen offiziellen Blick auf die Technik, mit der der Ebusco 3.0 hergestellt wird. Foto: Ebusco

Börsengang und Besuch vom König – bei Ebusco gibt es zur Zeit im wahrsten Sinne spannende Neuigkeiten. Unter großem Interesse von Ebusco-Mitarbeitern, geladenen Gästen und der Presse, eröffnete seine Majestät König Willem-Alexander, offiziell die neue Werkhalle des Elektrobusherstellers Ebusco in Deurne. Der König der Niederlande hat dafür ganz symbolisch einen Elektrobus des Typs 3.0 von Ebusco an das Ladegerät angeschlossen. Ebusco hat das neue Werk in Deurne, dass 2022 seinen Betrieb aufnimmt, auf eine Produktionskapazität von 500 Elektrobussen pro Jahr ausgelegt. Vor der feierlichen Eröffnung diskutierten Henrik Hololei, Generaldirektor für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, und der Staatssekretär für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, van Weyenberg, über die Energiewende und die Bedeutung der Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs und des Transportwesens.

Hyvia stellt den Master City Bus H2-TECH auf der Kommunalmesse Salon des Maires vom 16. bis 18. November in Paris aus. Foto: Renault Group

Hyvia, das Joint Venture von Renault und Plug Power, hat jetzt zwei weitere H2-Prototypen präsentiert, die 2022 als Serienfahrzeuge auf den Markt kommen sollen. Mit dabei der Master City Bus H2-Tech, ein City-Bus mit Brennstoffzellenantrieb. Zusätzlich zum Elektromotor und einer 33-kWh-Batterie verfügt der H2-City-Bus über eine 30-kW-Brennstoffzelle. Damit lässt er  sich nach Angaben von Hyvia in nur fünf Minuten betanken. Die Franzosen betonen, dass sämtliche Antriebskomponenten sowie die Wasserstoffintegration in Frankreich hergestellt werden. „Hyvia entwickelt sich schnell. Kaum sechs Monate nach der Gründung haben wir drei wasserstoffbetriebene leichte Nutzfahrzeuge vorgestellt: einen Kastenwagen, ein Plattformfahrgestell und einen City-Bus. Hinzu kommt unsere Wasserstofftankstelle, mit der wir unseren Kunden dort, wo sich die Wasserstoffinfrastruktur noch im Aufbau befindet, Betankungsmöglichkeiten anbieten“, sagt David Holderbach, CEO von Hyvia.

Bis heute wurden mehr als 20.000 Minibusse in Dortmund produziert, jetzt wird das Werk verkauft. Foto: Daimler

Daimler Buses konzentriert sich künftig auf sein Kerngeschäft und damit auf die Produktion von Komplettbussen und Fahrgestellen über 8 Tonnen. Vor diesem Hintergrund hat Daimler Buses die in Dortmund ansässige Mercedes-Benz Minibus GmbH an die Münchner inhabergeführte Industriegruppe AEQUITA verkauft. AEQUITA übernimmt das Minibus-Unternehmen mit seinen rund 240 Beschäftigten und sichert damit den Dortmunder Standort. Einen entsprechenden Kaufvertrag haben die Verantwortlichen am 22. November 2021 unterzeichnet. Die Transaktion wird zum 01. Januar 2022 vollzogen. Die Produktion der Minibusse der Marke Mercedes-Benz im Werk in Dortmund wird fortgesetzt. In den Bereichen Vertrieb und Aftersales wird es weiterhin eine enge Partnerschaft zwischen Daimler Buses und AEQUITA geben. (ATAC/AutoCult/BYD/COP26/Daimler/Ebusco/Flixbus/H2XGlobal/Hyvia/IAA/Johnson/Mercedes-Benz/Renault/TBB/VanHool/VDA/Vetter/PM/Sr)

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