Toyota hat zusammen mit Honda eine rollende Ladestation mit tragbaren Energiespeichern entwickelt. Foto: Toyota

Toyota erprobt zusammen mit Honda landesweit das Konzept Moving e. Foto: Toyota

Toyota und Honda haben einen wasserstoffbetriebenen Elektrobus vorgestellt, der als mobiles System zur Notstromversorgung konzipiert wurde. Toyota steuert für das Moving e genannte Konzept einen den Bus der Sora-Baureihe bei, Honda stellt die tragbaren Batteriespeicher zur Verfügung – insgesamt 56 in unterschiedlichen Größen. Ausführliche Tests sollen nun zeigen, ob und wie dieses Angebot in der Praxis genutzt werden könne, wie die Japaner mitteilen. Es gehe dabei nicht nur um die Stromversorgung in Katastrophenfällen, sondern auch kulturelle oder andere Veranstaltungen seien denkbar, die mit Strom versorgt werden müssten. Der Elektrobus wurde auf Grundlage der Sora-Reihe entwickelt, transportiere nun aber eine entsprechend größere Menge an Wasserstoff, die es erlauben würde, die mitgeführten mobilen Speicher mehrfach  mit Strom zu versorgen. Im Vergleich zum konventionellen Modell sei die rollende Ladestation mit doppelt so vielen Hochdruckwasserstofftanks ausgestattet, die Japaner sprechen von einer Kapazität von 454 kWh bei einer maximalen Leistung von 18 kW, die mit einer “Füllung” erreicht werden könne. Toyota hatte angekündigt, bis zu den Olympischen Spiele 2020 in der japanischen Hauptstadt insgesamt 100 wasserstoffbetriebenen Elektrobusse auf die Straßen schicken. Mit dem Moving e-Ansatz sollen nun weitere Einsatzmöglichkeiten erprobt werden. Stehe die rollende Ladestation beispielsweise in einem Katastrophengebiet, dann könne man den Bus auch als Aufenthaltsort für Menschen nutzen, erklärt Toyota. (Toyota/Honda/PM/Schreiber)

Der Fahrgastraum kann auch als Aufenthaltsraum genutzt werden, wenn die Akkus nicht geladen werden. Foto: Toyota

56 tragbare Energierspeicher können im Mobin e geladen werden. Foto: Toyota

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