Die Ringlinie 100/200, die einmal durch Hannovers gesamte Innenstadt führt, wird nun ausschließlich mit Elektrobussen bedient. Foto: Üstra

Auf dem Weg zum CO2-freien Nahverkehr hat die Üstra nach eigenen Angaben den nächsten großen Schritt gemacht: Die Ringlinie 100/200, die einmal durch Hannovers gesamte Innenstadt führt, wird nun ausschließlich mit Elektrobussen bedient.

„Unsere E-Busoffensive ist ein voller Erfolg. Das kann man nun auch auf Hannovers Straßen sehen“, sagt Üstra Vorstandsvorsitzen-de Elke Maria van Zadel: „Für den hannoverschen Nahverkehr ist das ein echter Meilenstein, auch deutschlandweit sind wir damit Vorreiterin in der Elektrifizierung und umweltfreundlichen Gestaltung des Busverkehrs.“

Die Mercedes-Benz eCitaro-Solobusse werden am Endpunkt August-Holweg-Platz mit CO2-freiem Ökostrom geladen, ehe sie wochentags im 10-Minuten-Takt auf der 16 Kilometer langen Ringlinie unterwegs sind. Um auf die erste komplett elektrische Buslinie und ihre Vorteile aufmerksam zu machen, startet die Üstra jetzt unter dem Motto „Voll elektrisch unterwegs: Die E-Linie“ eine entsprechende Kampagne.

In einem Medien-Mix aus klassischen Online- und Offlinemaßnahmen werben Linienbotschafter und Linienbotschafterinnen für die Nutzung der E-Linie 100/200 und die Komfortmerkmale der Elektrobusse. Zusätzlich fahren die Elektrobusse auf der Linie 100/200 mit dem Claim „Voll elektrisch unterwegs: Die E-Linie“.

Optisches Highlight ist ein vollbeklebter Bus mit Sehenswürdigkeiten aus der Landeshauptstadt in Kombination mit Naturmotiven. Dieser soll auf die Linie 100/200 als Erlebnislinie aufmerksam machen, die Hannovers schönste Ecken miteinander verbindet.  

Auch auf der Buslinie 121, die von der Haltenhoffstraße in der Nordstadt durch die Innenstadt zum Altenbekener Damm in der Südstadt führt, sind inzwischen überwiegend Elektro-Gelenkbusse unterwegs. Gleichzeitig wird weiter am Ausbau der Ladeinfrastruktur an den Endpunkten der Innenstadtlinien 128, 134 und 120 gearbeitet.

„Durch die kontinuierliche Inbetriebnahme neuer Fahrzeuge und den erfolgreichen Ausbau der Endpunkte kommen wir unserem Ziel, bis 2023 alle sechs Innenstadtlinien mit Elektrobussen zu befahren, ein großes Stück näher“, erklärt van Zadel.

Durch den Einsatz der Busse vom Typ eCitaro und die Um-stellung auf reinen Elektroantrieb können pro Jahr 3.800 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht dem Schadstoffausstoß von knapp 2.500 Pkw. Damit leistet die Üstra einen großen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrs-wende in der Region Hannover.

Möglich ist die Realisierung dieses Großprojekts durch die Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die Zukunftsoffensive E-Bus auf etwa 50 Millionen Euro. (Üstra/PM/Sr)

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