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Der Soul Bus dürfte zu den Besonderheiten des W:O:A 2026 gehören – wie auch der legendäre Bullenschädel… Foto: Schroedter

Der Soul Bus von Katja Schroedter kommt an – nicht nur beim W:O:A 2026… Foto: Schreiber

„Willkommen auf dem etwas anderen Zeltplatz beim Wacken Open Air“ – so kündigen die Veranstalter des W:O:A 2026 ihr neues Angebot an. Die mittlerweile 35. Ausgabe des weltweit bekanntesten Heavy-Metal-Festivals findet vom 29. Juli bis 1. August 2026 im schleswig-holsteinischen Wacken statt. Die Anreise und das Camping beginnen bereits am 26. Juli. Auch in diesem Jahr haben die Macher wieder eine Neuerung im Programm: Wer es sich beim Camping auf dem Festivalgelände besonders komfortabel machen möchte, für den soll „Residenz Evil“ genau das Richtige sein. Die Botschaft an die W:O:A ist klar: Hier trifft Festivalatmosphäre auf ein Plus an Komfort.

Die Lage ist dabei nahezu ideal: direkt an einem Waldgebiet und mit kurzen Wegen zum Festivalgelände. Ein Parkplatz befindet sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Die Veranstalter Thomas Jensen und Holger Hübner haben die Infrastruktur für die Besucher in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Nach den Problemen mit Regen und Schlamm wurden unter anderem neue Schotterwege für Besucher und Rettungsfahrzeuge angelegt sowie zusätzliche Überdachungen und Sitzgelegenheiten geschaffen. Neu bei der Residenz Evil ist außerdem der Soul Bus – eine außergewöhnliche Ergänzung des Festivalangebots. Er dürfte damit ebenso zu den Besonderheiten des W:O:A gehören wie der legendäre Bullenschädel…

Dieser wird traditionell zwischen den Hauptbühnen aufgehängt wird und als inoffizielles Symbol des Festivalbeginns gilt. Musikalisch bietet Wacken auch 2026 die gewohnt große Bandbreite: von klassischem Heavy Metal über Thrash, Death und Black Metal bis hin zu Hard Rock, Folk Metal und Metalcore. Neben den Konzerten gehören Bereiche wie Wasteland, das Wackinger Village, Lesungen, Comedy, die Metal-Kirche und zahlreiche Fan-Aktivitäten zum festen Bestandteil des Festivals. Wacken ist längst weit mehr als ein Musikfestival. Die Veranstaltung funktioniert für wenige Tage wie eine eigene Stadt: Verkehrsströme, Energieversorgung, Abfallentsorgung, Sicherheit und die (medizinische) Versorgung von Zehntausenden Menschen müssen präzise koordiniert werden.

Die dahinterstehende Logistik erinnert eher an den Betrieb einer mittelgroßen Stadt oder eines Messegeländes als an ein gewöhnliches Festival. Und wenn nach intensiven Konzerten und dem einen oder anderen ausgiebigen Headbanging – der rhythmischen Bewegung des Kopfes zur Musik, meist im Takt von Schlagzeug und Gitarrenriffs – der Nacken eine Pause benötigt, kommt der Soul Bus ins Spiel. Denn die energiegeladene Bewegung beansprucht vor allem Nackenmuskulatur, Halswirbelsäule und Schultern. Mit ihrem Soul Bus zeigt Katja Schroedter der Busbranche exemplarisch, wie sich aus einem ausgemusterten Schulbus ein hochwertiges mobiles Angebot entwickeln lässt.

Das Konzept verbindet Bus, Wellness und betriebliches Gesundheitsmanagement – und passt damit auf überraschende Weise auch zum W:O:A 2026. Statt junge Menschen zur Schule zu befördern, dient ein ehemaliger amerikanischer Schulbus heute als mobiler Rückzugs- und Entspannungsraum, der Unternehmen, Festivals und Veranstaltungen besucht. Vor Ort werden – je nach Bedarf – unter anderem klassische und intuitive Massagen, Klangmassagen, Fußreflexzonenmassagen, Atem- und Entspannungseinheiten, Stressmanagement, Workshops zu Achtsamkeit, Coaching sowie Gesundheits- und Präventionsangebote angeboten. Pünktlich zum Start des W:O:A 2026 ist der Soul Bus in der Residenz Evil angekommen und sorgt dort für Entspannung zwischen Gitarrenriffs, Schlagzeuggewitter und Festivaltrubel. (omnibus.news/Sr)

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