Vertreter von Solaris Bus & Coach S.A. bei der Vertragsunterzeichnung mit UAB „Vilniaus viešasis transportas“, dem ÖPNV-Träger in Vilnius (Litauen). Foto: Solaris

Vertreter der Firma Solaris Bus & Coach S.A. haben heute einen Vertrag mit UAB „Vilniaus viešasis transportas“, dem ÖPNV-Träger in Vilnius (Litauen), über die Lieferung von 150 Urbino-Bussen der neuen Generation geschlossen. 100 der bestellten Fahrzeuge sind 12 Meter lang, die restlichen 50 sind Gelenkbusse. Damit ist dies ist der größte Vertrag über eine einmalige Buslieferung in Litauen seit 1990. Die Bestellung für Vilnius umfasst die Lieferung und Finanzierung, insgesamt geht es um ein Geschäft im Wert von 40 Millionen Euro. Laut unterzeichnetem Vertrag werden die ersten Busse bereits in März 2018 aausgeliefert, bis Ende des Jahres sollen alle Urbino-Busse ausgeliefert worden sein. „Wir sind stolz auf unseren Beitrag zur Modernisierung des Busfuhrparks in Vilnius. Die ersten Solaris-Trollinos waren in der Hauptstadt 2004 angereist, acht Jahre später kamen umweltfreundliche gasbetriebene Busse hinzu, und schon bald werden wir den Einwohnern von Vilnius ganze 150 Urbinos der neusten Generation bieten. Diese neue Bestellung eröffnet ein neues Kapitel in der Geschichte der Geschäftsbeziehungen von Solaris mit dem größten Busbetreiber in Litauen,“ so Zbigniew Palenica, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Solaris Bus & Coach S.A., zuständig für Vertrieb und After Sales. Die Fahrzeuge für VVT verfügen über Antriebe, welche die Euro-6-Emissionsnorm erfüllen. Die Motoren für die einhundert 12-Meter-Busse wird Cummins liefern, bei den Gelenkbussen sollen DAF-Motoren eingesetzt werden. Um Fahrern eine sparsamere Fahrweise zu ermöglichen, wird jedes Fahrzeug mit einem Economiser ausgestattet, ein System zur Erfassung von Kraftstoffverbrauch und Fahrstil. Außer der Standardausstattung werden die Busse auch über eine Reihe von anderen Zusatzleistungen für Fahrer und Fahrgäste verfügen: ein Fahrgastzählsystem, eine Klimaanlage und freien WLAN-Anschluss. Für die Passagiere gibt es USB-Anschlüsse, zur Sicherheit ist ein Kameraüberwachungssystem im Innern und außen verbaut. Außerdem gibt es eine Alkohol-Wegfahrsperre, die verhindert, dass der Motor anspringt, wenn der Fahrer den Test nicht besteht – sprich, wenn er betrunken ist. Der Auftrag ist die erste Bestellung der Stadt bei Solaris für konventionell angetriebene Busse. Bisher fuhren die Einwohner von Vilnius mit 15 Meter langen Trollino O-Bussen und 12 Meter langen CNG-betriebenen Urbino 12.

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