Langfristig sollen alle MOIA-Fahrzeuge rein elektrische Fahrzeuge – wie hier im Bild zu sehen – sein. Foto: Volkswagen

Fast ein Jahr lang konnten insgesamt 3.500 Hannoveraner ein neues Mobilitätsangebot kennenlernen, seit Ende Juli bietet MOIA das so genannte Ridesharing nun regulär an. 35 Kleinbusse sind im Einsatz, 150 sollen es werden. Ab 2020 könnte die Flotte in Hannover auf bis zu 250 Fahrzeuge anwachsen. Und bis Ende 2020 will die Volkswagen-Tochter in Hannover mindestens zu 50 Prozent und bis 2022 ausschließlich elektrische Fahrzeuge einsetzen. Die MOIA-Grundidee ist es, Fahrgäste mit ähnlichen Zielen gemeinsam zu befördern. Über eine Smartphone-App werden Kleinbusse zu virtuellen Haltestellen bestellt. Preislich liegt das Mobilitätsangebot, das von der Entfernung, Wochentag, Uhrzeit und dem aktuellen Verhältnis von Angebot und Nachfrage abhängt, zwischen Bussen und Taxen.  Der Fahrpreis wird stets vor Abschluss der Buchung in der App angezeigt. Noch ist nicht das ganze Gebiet Hannovers erschlossen, rund 90 Quadratkilometer werden aber schon bedient. „Weitere Gebiete Hannovers sollen schrittweise hinzukommen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Hannovers sind eingeladen, sich als Kunde anzumelden. Um eine Überlastung des Systems in den ersten Wochen zu verhindern, erfolgt die Freischaltung für die Buchung von MOIA-Fahrten schrittweise“, wie es heißt. Begleitet wird das Mobilitätsangebot von einer unabhängigen Untersuchung, die Auswirkungen des neuen Angebotes auf den ÖPNV analysieren soll. Von deren Ergebnissen hängt ab, ob MOIA seine Flotte ab Sommer 2020 dann auf bis zu 250 Fahrzeuge erweitern wird.

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