Produktgepflegt: Der weiter optimierte Lions City von MAN.

Produktgepflegt: Der weiter optimierte Lions City von MAN.

Segmentierte Seitenwand, mehr Durchblick, den man von BHNS-Fahrzeugen für Frankreich her kennt.

Segmentierte Seitenwand, mehr Durchblick, den man von BHNS-Fahrzeugen für Frankreich her kennt.

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In den letzten drei Jahren wurde der Lions City immer wieder produktoptimiert, ein Nachfolger steht leider nicht auf der Busworld, wohl aber in den Startlöchern, heißt es aus München. Es gibt aber auch 2015 wieder etwas Neues im Stadtbusbereich: So sollte man sich die neuen Stadtbustüren ansehen, die nach Auskunft von MAN robust und wartungsfrei sind, also die Lösung für den harten Alltagseinsatz. Der Lions City hat zudem abgespeckt, wurde beim Verbrauch optimiert und optisch mit der schwarz lackierten Bugpartie samt Wortmarke noch ansprechender. Im Bereich des Stehperrons gibt es zudem einen deutlich größeren verglasten Bereich. Segmentierte Seitenwände nennen die Münchner dies. Heinz Kiess, Head of Product Marketing High Floor: im Produktportfolio aus der Busworld sollen sich nach Aussagen von MAN Individualität, Innovation und Interaktivität widerspiegeln Das der Lions City einsatzoptimiert wurde, hat MAN auch mit einem Test unter Beweis gestellt: Bei einer Vergleichsmessung mit zwei 12-Meter-Stadtbussen vom Typ MAN Lions City aus den Baujahren 2012 (EEV) und 2015 (Euro 6) würde das aktuelle Fahrzeug unter realen Einsatzbedingungen über zehn Prozent Kraftstoff einsparen, teilt MAN mit. Die Einsparungen seien unter Aufsicht des TÜV Südbayern sowohl im realen Einsatz auf einem Stadtkurs in München, als auch auf einem synthetischen SORT (Standardized On Road Test)  1- und  2-Zyklus ermittelt worden. Zur Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Messergebnisse wurden beide Fahrzeuge nach Angaben von MAN exakt gewogen und auf das vorgeschriebene SORT-Messgewicht beladen. Außerdem hatte der Münchner Verkehrsverbund den Test mit zwei Linienbusfahrern unterstützt, die nach der Hälfte der Strecke jeweils das Steuer wechselten. Alle Testfahrten auf einer Strecke von insgesamt rund 70 Kilometern wurden mit eingeschalteter Klimaanlage – also unter Realbedingungen – durchgeführt. Dabei fuhr das Euro 6-Fahrzeug auf dem synthetischen SORT-Zyklus gegenüber dem EEV Fahrzeug aus 2012 einen Verbrauchsvorteil von acht Prozent heraus, teilt MAN mit. Noch mehr wurde im Mischverkehr eingespart: 11,4 Prozent verbrauchte das Euro 6-Fahrzeug weniger als sein EEV-Vorgänger.

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