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Flix in die erste Reihe… Foto: FlixBus

FlixBus wird nach eigenen Angaben in diesem Jahr erstmals einen Gewinn erwirtschaften. „Ja, das werden wir schaffen“, sagte FlixBus-Chef André Schwämmlein in der Welt am Sonntag. „Wir waren in Deutschland bereits im vergangenen Jahr in den schwarzen Zahlen und werden dieses Ziel für das Gesamtunternehmen dieses Jahr erreichen.“ FlixBus wird demnach in diesem Jahr wie angepeilt 40 Millionen Fahrgäste befördern. Im Frühjahr nächsten Jahres wolle das Unternehmen dann insgesamt 100 Millionen Menschen befördert haben – für Schwämmlein ein mögliches Perspektivziel für die jährlichen Transporte. „Ich würde nicht ausschliessen, dass wir diese Zahl irgendwann pro Jahr erreichen.“ Dazu beitragen könnte auch die neue Preispolitik: Nicht nur der Tag der Buchung entscheidet zukünftig über den Preis, sondern auch die Lage des gebuchten Sitzplatzes. FlixBus staffelt die Kosten für Sitzplatzreservierungen. „Natürlich werden die Plätze oben vorn im Doppeldeckerbus mehr kosten als ein Platz in der Mitte am Gang“, sagte Schwämmlein. In der Diskussion seien derzeit auch reine Buisiness-Busse für Geschäftsreisende, die dann mit zusätzlichen Tischen ausgestattet sind. Denkbar seien solche Angebote etwa auf Strecken zwischen München und Zürich, auf der die Busse schneller seien als die Bahn. Allerdings werde es diese noch nicht im nächsten Jahr geben, wie Schwämmlein anmerkte. Auch zum Thema autonomes Fahren blickte der FlixBus-Chef in dem Zeitungsinterview mit der Welt am Sonntag in die Zukunft: Zwar sei ein autonomer Bus sicher irgendwann möglich, trotzdem werde man nicht auf den Fahrer verzichten wollen. „Man kann das am Flugzeug sehen: Im Prinzip kann das allein starten, fliegen und landen.“, sagte Schwämmlein. Er würde dennoch nicht ein Flugzeug ohne Pilot einsteigen. „Und ich würde mich auch nicht in einen autonomen Fernbus ohne kompetenten Fahrer hinter dem Steuer setzen.“

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