Der neue Ebusco 2.2 ist da! Foto: Hackauf

Im April gab es nur eine computergenerierte Grafik und das Versprechen, in der zweiten Jahreshälfte den neuen Elektrobus vorzustellen. Ebusco setzt beim jetzt gezeigten Nachfolger des Ebusco 2.1 wieder auf Auftragsarbeit in China. Leider hat der Premierenbus beim Transport an Heck und Front leider Schäden erlitten, dies ist aber nur ein optischer Makel, den die Niederländer in Deurne selbst beheben können. Ebusco hat mit Bus and Coach International (BCI) einen Partner gefunden, der die Bedürfnisse der Niederländer entsprechend umsetzt. Der Produktionsstandort in China gehört zu Ron Nazzari aus Australien. Nazzari war zuvor im Handel mit Hino-Fahrzeugen aktiv, bevor er das Potential einer eigenen Marke für den australischen Markt erkannte. Was Anfang der 90er Jahre als kleines Familienunternehmen begann, ist mittlerweile zu einer festen Größe in Downunder geworden, denn die Qualität der Produkte stimmt. Die Australier lassen ihre Omnibusse seit 2006 in einer eigenen Fabrik in China mit ihren Qualitätsstandards  und entsprechenden Vorgaben bei der Produktion fertigen. Neben der Heimat werden BCI-Omnibusse in Amerika, China, Neuseeland und Großbritannien verkauft. Für den Ebusco 2.2 lagen schon vor der Premiere erste Bestellungen vor, wie Ebusco mitteilt. Die Niederländer haben kundenorientiert die Kapazität der Batterien vergrößert, jetzt sind 364 kWh an Bord. So sei eine Reichweite von 300 Kilometern ohne Zwischenladung möglich – weil die Niederländer von ihrem Energiespeicher übereugt sind, geben sie auch eine Acht-Jahres-Garantie. Bei Spheros wird die elektrische Wärmepumpen-/Klimaeinheit zugekauft, die Portalachse bei ZF. Als Antrieb lässt Ebusco einen elektrischen Asynchron-Zentralmotor mit 270 kW und einem maximalen Drehmoment von bis zu 3.000 Nm verbauen.

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