Pinkbus feiert den Start und wirbt damit, die Städte ohne Zwischenstopps anzusteuern. Foto: Pinkbus

In der Fernbuswelt muss man sich an eine neue Farbe gewöhnen: Pink! Nach BlaBlaBus kommt nun mit Pinkbus ein weiterer neuer Anbieter auf Deutschlands Straßen hinzu. Ein Kölner Startup schickt die auffällig folierten Neoplan Skyliner auf die Straße. Keine andere Farbe wirkt stärker auf die menschliche Psyche. Pink soll nach Aussagen von Psychologen alle positiven Gefühle bestärken, in Gefängnissen und therapeutischen Einrichtungen werden gewaltätige Menschen nachweislich durch Pink ind Rosa sanfter und entspannter. Wer die so genannte “rosa Brille“ aufsetzt, sieht alles entspannter. Ob das auch beim grünen Fernbusriesen so ist? Sechs pinke Doppeldecker plus ein Reservefahrzeug gehören zum Fuhrpark von Pinkbus, der von vier Omnibusunternehmern gehalten wird. Mindestens vier weitere Unternehmer sollen im Rahmen der Expansion noch hinzukommen, damit langfristig alle großen deutschen Städte bedient werden können. Noch keine Konkurrenz für FlixBus möchte man meinen, doch Pinkbus hat (s)eine Nische gefunden und dürfte diese erfolgreich besetzten. Christian Höber, einer der Gründer, bringt die Philosophie von Pinkbus auf den Punkt: „Wir sind Direktfahrer. Wir fahren direkt von A nach B, ohne die lästigen Zwischenhalte, die man sonst vom Fernbus kennt.” Und noch etwas ist anders: Bei Pinkbus gibt es eine Preiskonstante, die Fahrt kostet immer 25 Euro – egal, wann gebucht wird. Aufpreise für Mehrgepäck oder zusätzliche Kosten bei Umbuchungen gibt es nicht. Eine Fahrradmitnahme ist derzeit nicht möglich. Zum Start fahren die pinkfarbenen Fernbusse zwischen Düsseldorf, München und Berlin. Um für das neue Angebot zu werben, erhält jeder Bucher bei Pinkbus aktuell einen “garantieren” freien Nebensitz.

 

 

 

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