Ein ViaVan Corporate Shuttle auf BASF-Werksgelände. Foto: Daimler

Mercedes-Benz Vans und BASF wollen künftig bei Mobilitätsthemen zusammenarbeiten und Innovationen gemeinsam vorantreiben. Die beiden Unternehmen starten ihre Zusammenarbeit mit der Optimierung des Individualverkehrs am BASF-Standort Ludwigshafen. Dort wird in Kürze ein sogenanntes On-Demand Ridesharing-System, ein System zum Teilen von Fahrten, eingeführt. Über den individuellen Werksverkehr hinaus wollen die Partner auch Lösungen in den Themenbereichen Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren gemeinsam erproben. Bei dem On-Demand Ridesharing-System stehen Vans zur Verfügung, die von Mitarbeitern und Gästen für Fahrten auf dem BASF-Gelände geordert werden können. Organisiert wird das System über eine App, die die optimalen Wege der Fahrzeuge steuert. Mit diesem System soll der bestehende Linienbusverkehr ergänzt werden. Ziel ist es, den Individualverkehr am Standort zu reduzieren und gleichzeitig die Mobilität zu verbessern. Betrieben wird der Service von ViaVan, einem Joint-Venture von Mercedes-Benz Vans und dem amerikanischen Startup Via. Der von Via entwickelte, intelligente Algorithmus ermöglicht es, Fahrten zusammenzufassen, damit Passagiere mit ähnlichem oder gleichem Reiseziel ohne langwierige Umwege und Verzögerungen gemeinsam befördert werden können. ViaVan ist bereits in Amsterdam, London und Berlin im Einsatz, weitere Städte in Europa sollen folgen. Der BASF-Standort in Ludwigshafen ist der erste industrielle Standort, an dem dieses System eingeführt wird. „Die Zusammenarbeit mit BASF ist ein weiterer Meilenstein für unsere Zukunftsinitiative adVANce“, so Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, „sie unterstützt die schnelle Entwicklung von neuen Mobilitätslösungen – im echten Betriebsalltag und in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Kunden. BASF und Mercedes-Benz Vans stehen beide für Innovationskraft und Bereitschaft zum Wandel – perfekte Voraussetzungen für einen engen Austausch und gemeinsame, ambitionierte Projekte. Wir fokussieren uns zunächst auf die Optimierung des internen Werksverkehrs – aber das ist nur ein Anfang. Mit unseren Lösungen für geteilte und in Zukunft auch autonome Mobilität können wir einen Beitrag dazu leisten, dass alle BASF-Mitarbeiter schnell, komfortabel, sicher und nachhaltig an ihr jeweiliges Ziel kommen.“ Dr. Uwe Liebelt, President BASF European Site & Verbundmanagement und Werksleiter Ludwigshafen, sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Daimler einen starken und innovativen Partner gewinnen konnten. Wir haben uns eine mehrjährige Entwicklungsphase vorgenommen, an dessen Anfang der Mitfahrdienst ViaVan steht, die sich aber grundsätzlich damit beschäftigen wird, zukunftsweisende Mobilitätslösungen für Mitarbeiter nutzbar zu machen. Das schafft gute Arbeitsbedingungen für die Menschen und ist ganz im Sinne unseres Projekts Zukunftsbild Werk Ludwigshafen, nämlich Vorbild bei Sicherheit, Produktivität und Innovation zu sein.“

Volker Mornhinweg, der Chef der Transportersparte von Daimler, präsentierte die Vision Urbanetic und verwies dabei auf den individuellen Werksverkehr in Ludwigshafen bei BASF. Foto: Daimler

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