Ein autonomer, rein elektrisch fahrender Shuttle-Bus gehört auch zum Angebot von Toyota. Grafik: Toyota

Toyota entwickelt für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 ein umfassendes Mobilitätskonzept. Es steht unter dem Motto „Mobilität für alle“ und wird auch auf zukunftsweisende Fahrzeuge setzen. So werden während der Veranstaltungen Verifizierungstests und Demonstrationen von autonomen Fahrzeugen nach Level 4 stattfinden. Mit der e-Palette, der nächsten Generation batterieelektrischer Fahrzeuge, unterstützt Toyota außerdem Transportdienste für die Athleten und Gäste im Olympischen Dorf. Toyota will mit einer Flotte von mehr als 3.000 Fahrzeugen zu nachhaltigen Spielen beitragen. Dazu gehören Brennstoffzellenfahrzeuge wie der Mirai und der Bus Sora sowie die von der Toyota Industries Corporation gefertigten mit Wasserstoff betriebenen Gabelstapler. Natürlich werden auch die neuesten Hybrid- und Plug-in-Hybridmodelle von Toyota und Lexus sowie reine Elektroautos eingesetzt. Desweiteren setzt das Unternehmen sein bestehendes Angebot an Hilfs- und Assistenzfahrzeugen (Welcab) sowie neue Geräte für die persönliche Mobilität und die Erfordernisse der letzten Meile ein. Auch das im Herbst vergangenen Jahres vorgestellte, Rollstuhl-taugliche JPN Taxi von Toyota wird eine wichtige Rolle spielen. Das Unternehmen und die Organisatoren wollen die niedrigsten Emissionen aller offiziellen Fahrzeugflotten in der Geschichte der Olympischen und Paralympischen Spiele erzielen. Toyota wurde 2015 der erste weltweite Partner des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Das Ziel ist es, „durch Sport zu einer friedlichen Gesellschaft ohne Diskriminierung“ beizutragen und „mittels Mobilität ein Bekenntnis zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu schaffen“.

Mit innovativen Ideen jetzt schon erhältlich: Der Toyota FuelCell Bus namens Sora. Foto: Toyota

Im vergangenen Jahr hat Toyota außerdem die erste weltweite Unternehmenskampagne „Start Your Impossible“ gestartet, um Menschen zusammenzubringen und so zu einer Gesellschaft beizutragen, in der Menschen alles herausfordern können, was möglich ist. Das Sponsoring deckt neben Fahrzeugen auch Mobilitätsdienstleistungen und bestimmte verkehrs- und mobilitätsfördernde Produkte ab – inklusive Roboter. Die im vergangenen Jahr vorgestellten futuristischen Elektrofahrzeuge haben alle eine künstliche Intelligenz an Bord.  Im Rahmen der CES 2018 zeigte Toyota, was sich die Japaner im Bereich des autonomen Fahrens und mobiler Fahrdienste vorstellen. Das Portfolio ist eine Mischung aus selbstfahrenden Shuttle-Bussen, mobilen Büros oder Verkaufsflächen sowie Arztpraxen oder Hotelzimmern. Das Besondere: Die Fahrzeuge sollen je nach Aufgabe immer wieder umkonfiguriert werden können. Dabei sind Fahrzeuglängen von vier bis sieben Metern möglich. Noch sind die E-Palette-Wagen im Konzeptstatus. Geplant ist der Launch der autonomen Fahrzeuge bei den Olympischen Spielen im Jahr 2020 in Tokio. Tests in den USA sollen Anfang der 2020er-Jahre starten. Ob dann aber ein schneller Start auf öffentlichen Straßen möglich ist, ist unklar. Wie ernst es Toyota mit dem Thema autonomes Fahren ist, soll man offenbar an den vereinbarten Partnerschaften mit Unternehmen wie Amazon, Didi Chuxing, Mazda, Pizza Hut und Uber ablesen können. „Die Automobilindustrie befindet sich inmitten der dramatischsten Phase des Wandels, da Technologien wie Elektrifizierung, vernetztes und automatisiertes Fahren bedeutende Fortschritte machen“, erklärte Toyota-President Akio Toyoda. Das E-Palette-Konzept sei ein großer Schritt in Richtung der Entwicklung nachhaltiger Mobilität. Toyota wolle dabei mehr als traditionelle Autos und Trucks herstellen, sondern auch neue Services für Kunden, so Toyoda.

Toyota will zu den Olympischen Spielen 2020 mit einem innovativen Mobilitätskonzept auftrumpfen. Grafik: Toyota

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