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Neu von Iconic Replicars: Ein Enviro500 SuperLo-Doppeldecker von ADL. Foto: Schaa

Wenn Doppeldecker, dann Alexander Dennis Limited (ADL): Das hat sich auch Jeff Silver als der Mann hinter Iconic Replicars gedacht und in Nürnberg auf der Spielwarenmesse einen Doppeldecker im Maßstab 1/87 mit ADL-Vorbild gezeigt. ADL ist im Doppeldecker-Segment weltweit führend. Der schottische Omnibushersteller ist weltweit führend im Doppeldecker-Segment und insvestiert rund um den Globus, so zum Beispiel in Amerika: In Nappanee, Indiana, wurden 1,5 Millionen Dollar in eine Fabrik zum Bau von Doppeldeckern investiert. Seit 2014 wurden dort als Auftragsarbeit mit dem amerikanischen Partner ABC Ameritrans Inc. die Doppeldecker der Enviro500-Baureihe gefertigt, jetzt haben die Schotten die Fabrik und Produktion von ABC Ameritrans Inc. ganz übernommen. Die Schotten haben eine neue Montagelinie einrichtet, um den wachsenden Aufträgen schneller gerecht werden zu können – geplant ist, dass die Fertigungskapazität so langfristig verdoppelt werden kann. Über 600 Doppeldecker der Schotten sind bereits in Amerika auf den Straßen unterwegs, in Amerika gehören Doppeldecker der Enviro500-Baureihe in Seattle, Las Vegas, San Francisco, New York, Ottawa und Toronto bereits fest zum Bild der Städte. Immer mehr Zuspruch findet auch das Baumuster des so genannten SuperLo, das mit nur 3,9 Metern Höhe weltweit alle Brückendurchfahrten meistern kann. Um diese Bauhöhe zu realisieren, haben die schottischen Ingenieure das Chassis entsprechend modifiziert. Nicht nur der SuperLo, sondern auch der im Herbst letzten Jahres vorgestellte neue Konzept-Doppeldecker findet bei der Kundschaft viel Zuspruch. Weiteres Wachstum ist also garantiert. Nach dem Rekordumsatz von 602 Millionen £ im Jahr 2015 – nach 501Millionen £ im Jahr 2014 – planen die schotten für 2020 einen Umsatz von 1 Billion £. Im Jahr 2015 entfielen auf den internationalen Vertrieb schon 43 Prozent, Tendenz steigend. Dazu dürfte auch die internationale Präsenz mit einer Mischung aus eigenen Filialen, Joint Ventures und Partnerschaften in Nord- und Mittelamerika, China, Malaysia, Singapur und Neuseeland beitragen. Trotz des Brexit-Ergebnisses haben die Schotten auch Kontinentaleuropa im Visier, wie Colin Robertson, Geschäftsführer von Alexander Dennis, sagt. Besonders Berlin dürfte für die Schotten interessant sein, denn hier stehen in Kürze 400 Doppeldecker zum Austausch an.

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