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Kommt mit einem Jahr Verzögerung nun 2018 in den Onlineshop der österreichischen Post. Foto: Kubath

In Nürnberg auf der Spielwarenmesse gab es in diesem Jahr die im letzten Jahr von ACC angekündigten Modellbus-Neuheiten zu sehen. Hinter ACC steht die Austrian Car Collection, die Im Auftrag der österreichischen Post den historischen Fuhrpark des ehemaligen Staatskonzerns verkleinert. Da der Postautodienst mit Omnibussen eine tragende Säule der österreichischen Post war, sind viele Omnibusse ein Teil der Austrian Car Collection (ACC). Die im letzten Jahr angekündigten Omnibus-Neuheiten sind ab februar/März im Onlineshop der österreichischen Post und bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich. Der Ingenieur Gustav Rudolf Perl begann schon in den 20er Jahren mit der Fertigung von Traktoren und Omnibussen. Letztere wurden in Wien-Liesing, wo die Fabrik von Perl anfangs war, schon 1923 auf die Straße geschickt. Ab 1952 wurde ein moderner Linienbus auf einem Lastwagenchassis von Steyr aufgebaut. Das Chassis wurde dafür bearbeitet, um bessere Fahreigenschaften für einen Omnibus zu erzielen. Das Konzept kam an, 1954 wurde ein stärkerer Omnibus mit einem 125 PS starkem 6-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor erfolgreich am Markt verkauft. Ende der 50er bis Mitte der 60er Jahre entstanden rund 50 Fahrzeuge des Typs ST 42, die vom Postautodienst auch mit Anhängern aus gleichem Hause eingesetzt wurden. Mitte der 60er Jahre versuchte man noch auf Basis eines Mercedes-Benz L608-Fahrgestells einen mit 24 Sitzen ausgestatteten so genannten Luxusbus das Angebot zu erweitern, doch trotz der guten technischen Basis und des gelungenen Aufbaus konnte dieser Bus die Firma nicht retten – 1968 musste die Produktion eingestellt werden. Der von ACC ausgewählte Omnibus stellt den Typ ST42 dar, der noch um einen Anhänger ergänzt werden kann. Auch dieser wurde in den Werkstätten von Gustav Rudolf Perl gefertigt. Auch 2017 werden die ACC-Modellbusse wieder von Starline Models im Maßstab 1/87 gefertigt.

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