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Soll auch außerhalb Russlands punkten: Der Kleinbus namens Gazelle Next. Foto: GAZ Group

Soll auch außerhalb Russlands punkten: Der Kleinbus namens Gazelle Next. Foto: GAZ Group

Neu aus Russland: Ein Linienbus, der in Übereinstimmung mit den internationalen Standards an Komfort und Ergonomie entstanden ist. Foto: GAZ Group

Neu aus Russland: Ein Linienbus, der in Übereinstimmung mit den internationalen Standards an Komfort und Ergonomie entstanden ist. Foto: GAZ Group

Die GAZ Group ist Russlands größter Hersteller von Omnibussen – und das in allen Klassen bzw. Typen.  Der Marktanteil im Bussegment soll rund 80% betragen, so die Russen voller Stolz. Die GAZ-Produktpalette umfasst heute 20 Basismodelle, vom Kleinbus über den Linien- und Überland- bis hin zum Reisebus sowie geländegängigen Omnibus. Im Jahr 2009 stand das Unternehmen krisenbedingt kurz vor der Insolvenz. Heute ist es solide aufgestellt – mit neuen Fahrzeugen und wettbewerbsfähiger Produktion. Nach einer wechselvollen Geschichte kommt die GAZ Group mit zwei Omnibussen zur IAA.  „Wir fertigen an insgesamt 13 Standorten mit über 44.000 Mitarbeitern“, sagt Wadim Sorokin, Präsident und Geschäftsführer der GAZ Group. „Zählt man artverwandte, verbundene Unternehmen mit, sind es mehr als 400.000.“ In den vergangenen Jahren investierte die GAZ Group zusammen mit Kooperationspartner rund 36 Milliarden Rubel in die Modernisierung. Der Hauptsitz liegt in Nischni Nowgorod, gut 400 Kilometer östlich von Moskau. Auf einer Fläche von über drei Millionen Quadratmetern arbeiten hier mehr als 20.000 Menschen. Hier entsteht auch der Kleinbus namens Gazelle Next, der in Hannover ausgestellt wird. basis ist ein 3,5-t-Transporter, den es in verschiedenen Versionen gibt. Die Produktion der neuen, selbst entwickelten Baureihe mit dem Zusatz „Next“ begann schon im Jahr 2013. Ein Jahr später wurden 13 neue Produktanläufe der Modellreihe umgesetzt, in diesem Jahr ist die . Modellpflege abgeschlossen. Der neuen Baureihe vorausgegangen war eine umfangreiche Modernisierung der Produktionsanlagen in Nischni Nowgorod. Kooperationen der GAZ Group mit deutschen Automobilherstellern zeugen vom Anspruch, auch neue Märkte außerhalbs Russland zu erobern: Das Werk fertigt neben den eigenen Modellen seit dem Jahr 2013 für Mercedes-Benz den Sprinter Classic, für Skoda den Octavia und für Volkswagen den Jetta – alle Modelle sind ausschließlich für den russischen Markt vorgesehen. Orientiert haben sich die Russen am Produktionssystem von Toyota, das die GAZ Group mit Beratern des japanischen Automobilherstellers im Jahr 2003 etabliert hat. Für die neue Gazelle  gab es beispielsweise Unterstützung von ZF oder Bosch. Die neue Gazelle soll sich solide und mit westlichen Produkten vergleichbar fahren lassen. Die Verarbeitung stimme jetzt berichten nicht nur russische Kollegen, die der neuen Gazelle jetzt alle bescheinigen, das sie Transportern anderer Hersteller in diesem Segment in nichts nachstehe. Außerdem in hannover zu sehen: Ein Midi-Linienbus mit 9,5 Metern, der sich durch eine große Wendigkeit sowie eine große Passagierkapazität (75 Pesonen) auszeichnet. Als Antrieb setzt GAZ hier auf einen YMZ-Vierzylinder-Dieselmotor mit 210 PS. Das Exterieur und Interieur des kleinen Linienbusses sei in Übereinstimmung mit den internationalen Standards an Komfort und Ergonomie entstanden, teilt die GAZ Group mit. Der russische Fahrzeugkonzern will als Marktführer mit einer komplett erneuerten Fahrzeugpalette Akzente setzen und zeigt diese auch voller Stolz auf internationalen Messen. Das Unternehmen baut auf Kooperationen und will zudem in den europäischen Markt einsteigen, was wiederum die Präsenz in Hannover erklärt.

 

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