Sunsundegui hat mit der neuen Baureihe Sb3 Go eine multifunktionale Sparbüchse auf die Räder gestellt. Foto: Sunsundegui

Sachlich mit großem Display, so sieht der FAhrerarbeitsplatz im Sb3 Go aus. Foto: Sunsundegui

Der spanische Omnibushersteller Sunsundegui folgt mit dem Sb3 Go einem Trend, den auch schon Daimler Buses mit dem neuen Integro und MAN mit dem neuen Lion’s Intercity LE gegangen sind: Preiswerte und funktionale Omnibusse für viele Einsätze anzubieten scheint das zu sein, was Verkehrsbetriebe setzt brauchen. Die Spanier bauen zudem auch formschöne Karosserien auf Fahrgestelle namhafter Hersteller, was selbst bei einem Brot-und-Butter-Auto klappt. Mit der Sb3 Go-Baureihe wollen die Spanier den Markt der Kurz- und Mittelstreckendienste erobern. Einfach und funktional, so beschreiben sie ihr rollendes Ergebnis. Dank entsprechender Modularität könnten eine Vielzahl an Aufbauten und individuelle Kundenwünsche realisiert werden heißt es weiter.
Zum Start im letzten Jahr gab es einen 12,5m langen Zweiachser, der auf eine Volvo-Bodengruppe gesetzt wurde. Der rollen Basis des Volvo B8R erfüllt alle Anforderungen im Überland- und Pendlerverkehr, so Sunsundegui. Der Sb3 Go ist als Zwei- oder Dreiachser und mit verschiedenen Automatikgetrieben erhältlich, darunter auch mit dem  Volvo I-Shift. Die Spanier bietet den neuen Sb3 Go aktuell in drei verschiedenen Längen (10,8, 12,5 und 13,2 Meter) an. Außerdem stellen sie eine 15-Meter-Version für dieses Jahr in Aussicht.
Als Antrieb kommt der Volvo Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung D8K zum Einsatz, als Getriebe wird das Ecolife-Getriebe von ZF oder auf Wunsch auch das I-Shift von Volvo verbaut. Sämtliche Steuereinheiten wurden an einem einzigen Ort zusammengefasst, genauso habe man überall große und weit öffnende Klappen geschaffen, um Wartungs- und Servicearbeiten zu erleichtern. Ein großes Display gibt Aufschluss über mögliche Fehler an Bord, ein CanBus-System erleichtere die Diagnose.

Die Verteilung von Sitz- und Stehplätzen nach Kundenwunsch optimiere bedarfsgerecht den Fahrgastraum des Sb3 Go für den jeweiligen Einsatz, an der hinteren Tür kann optional ein elektrischer Hublift verbaut werden. Die beiden Ein- und Ausstiegstüren (850 und 1.150mm) sind breiter ausgeführt, um den Fahrgastfluss bequemer zu gestalten und zu beschleunigen. Eine geschlossene Fahrerkabine sei optional lieferbar, Audio- und Videoeinbauten erfolgen nach Kundenwunsch, USB-Ports an den Sitzen bzw. der Gepäckablage wären auch darstellbar, wie Sunsundegui erklärt.

Sunsundegui beschäftigt rund 300 Mitarbeiter, gebaut werden die Omnibusse in der spanischen Stadt Alsasua in Navarra. Das Unternehmen bietet eine Reihe von Modellen an: Der SC7 ist ein luxuriöser Reisebus, der für Langstreckenfahrten konzipiert wurde. Der SC5 ist ein universell einsetzbares Fahrzeug. Und der SB3 ist die Baureihe für den Vorort- und Überlandverkehr. Sunsundegui ist in mehr als 20 Ländern Europas, Afrikas und Asiens vertreten und verfügt über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. (Sunsundegui/VolvoBus/PM/Sr)

Der Fahrgastraum wird nach Kundenwunsch konfiguriert, auch hier sind Dank eines modularen Baukastens viele Wünsche darstellbar. Foto: Sunsundegui

Gepäckablagen und Servicesets sind optional, im hinteren Bereich gibt es Podeste und Stufen. Foto: Sunsundegui

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