Irizar schickt einen ieBus auf Testfahrt zu Kunden in Deutschland. Foto: FES

Der spanische Bushersteller Irizar und die Ferrostaal Equipment Solutions GmbH haben bekanntlich eine Kooperation im Bereich Elektro-Busse und Ladeinfrastruktur für die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz geschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Ferrostaal Equipment Solutions für den Vertrieb, die Projektabwicklung sowie die After-Sales-Services von Irizar Elektro-Bussen zuständig ist. Jetzt haben die Basken einen Elektrobus der neuesten Generation nach Deutschland geschickt, damit er seine Proberunden bei interessierten Kunden drehen kann. Ein 12m ieBus steht in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Testfahrten zur Verfügung. Irizar hatte die neue Generation um Längen-Varianten mit zehn, zwölf, 15 und 18 Metern erweitert, um im wachsenden Markt der Elektromobilität alle Kundenwünsche bedienen zu können. Im Juli 2014 stellte Irizar die erste Baureihe und einen zwölf Meter langen Elektrobus vor. Nach gut fünf Jahren und bei zunehmender Konkurrenz haben die Basken noch einmal kräftig mit einer Generalüberholung nachgelegt: Ein neues Außen- und Innendesign, dazu ein reduziertes Gewicht, eine höhere Passagierkapazität, neuen Batterien für mehr Reichweite und verkürzte Ladezeiten sind die Unterschiede zur Vorgängerbaureihe. Irizar betont, dass man zusammen mit Ferrostaal Equipment Solutions den Kunden ein ganzheitliches Konzept für die Elektromobilität zur Verfügung stellen wolle. Dies beginne bei der Strecken- und Linienanalyse und gehe weiter über die Auswahl der benötigten Gefäßgröße, Ausstattung, Batteriekapazität und Ladesysteme einschließlich Lademanagement. Das Produktportfolio wird durch zusätzliche intelligente Finanzierungsprodukte der MPC Capital AG, Hamburg, Schwestergesellschaft der Ferrostaal Equipment Solutions GmbH, abgerundet, um die hohen Einmalaufwendungen für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen abzufedern. Im wachsenden Elektrobusmarkt kommt Irizar dem Ziel, die vollständige Supply Chain für Elektromobilität in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Turn-Key Lösung anzubieten, so einen Schritt näher. (Irizar/FSE/PM/Schreiber)

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