Neue Dienstkleidung für die Deutsche Bahn. Fotos: DB/Rehmer, Montage: omnibus.news

Mitarbeitende von DB Regio Bus Nord wie Thorsten Woltjes, Busfahrer bei Weser-Ems-Bus, waren bei der Entwicklung der neuen Dienstkleidung mit eingebunden. Foto: DB/Rehmer

Seit mehr als 15 Jahren tragen die Mitarbeiter der Deutschen Bahn ihre dunkelblauen Uniformen, farblich ergänzt mit einem satten Rot. Dieser vertraute „Look“ soll sich ändern – und den Außenauftritt der Deutschen Bahn moderner und sympathischer machen. Neue Farben, neue Stoffe, neue Schnitte: Bei der neuen DB Unternehmensbekleidung, die der Stardesigner Guido Maria Kretschmer entworfen hat, geben ein warmes Rot und klassisches Blau den Ton an. Seit dem 1. August tragen erste Mitarbeitende die neue Kollektion, schrittweise erhalten die deutschlandweit rund 6.800 Beschäftigte im Kundenkontakt das neue Outfit. In die Kollektion eingeflossen ist die Praxiserfahrung von rund 60 DB Beschäftigten, darunter waren auch mehrere Mitarbeitende von DB Regio Bus Nord. Thorsten Woltjes etwa, Busfahrer bei Weser-Ems-Bus. Er freut sich über das Ergebnis: “Die neue Unternehmensbekleidung trägt sich hervorragend und fühlt sich angenehm an.” Drei Jahre hat es gedauert, von der ersten Idee bis zur fertigen Kollektion: Mitte 2017 haben rund 60 Mitarbeitende aus dem operativen Bereich, ein DB-Expertenteam und Designer Guido Maria Kretschmer begonnen, an der neuen Unternehmensbekleidung zu arbeiten. Im März 2018 wurden die ersten Prototypen vorgestellt, von August 2018 bis Februar 2019 fanden ausgiebige Tragetests statt. Rund 250 Mitarbeitende verschiedener Arbeitsbereiche haben die Kleidung auf Herz und Nieren geprüft. Anhand der Ergebnisse wurden einige Kleidungsstücke noch einmal überarbeitet. Parallel dazu liefen die Ausschreibungen. Bei der Entscheidung darüber, welche Hersteller die neue Kleidung produzieren, spielte neben dem Preis auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle. Dafür steht das MADE IN GREEN by OEKO-TEX®-Siegel. Es garantiert, dass die Textilprodukte schadstofffrei, in umweltfreundlichen Betriebsstätten und unter sozialverträglichen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Alle Bekleidungsstücke werden außerdem nach STeP geprüft und zertifiziert. STeP steht für Sustainable Textile and Leather Production mit dem Ziel, umweltfreundliche Produktionsprozesse dauerhaft umzusetzen. In diesem Rahmen werden unter anderem die Arbeitsbedingungen in den Betriebsstätten entlang der Lieferkette geprüft. Mit der neuen Unternehmensbekleidung sollen die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen. Insgesamt umfasst die neue Kollektion deshalb rund 80 Einzelteile, von Sakkos und Blusen bis Winterhosen, Schals und Softshelljacken. Ganz neu sind zum Beispiel Kleider, Jeans oder Poloshirts. Trotz der großen Auswahl ist jeder Einzelne als DB-Mitarbeiter erkennbar, ein sehr wichtiger Punkt sowohl für die Kollegen als auch für Kunden. Der neue Rot-Ton, das sogenannte „Servicerot“ oder „Burgundy“,  ist im Gegensatz zum gewohnten „Verkehrsrot“ besser kombinierbar und flächig einsetzbar, wie der Desiugner erläutert. „Für die Bahn eine neue Dienstkleidung zu designen ist natürlich ein großes Glück, damit ging für mich auch ein kleiner Traum in Erfüllung“, so Guido Maria Kretschmer. (DB/DBRegoBusNord/PM/Schreiber)

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