Buschef Ralf Willrett (li.) und Ingo Wortmann zeigen, wie das Auftanken funktioniert. Foto: SWM / MVG

Das Thema Elektromobilität steht auch in München ganz oben auf der to-do-Liste: Die MVG will zu anderen europäischen Metropolen aufschließen und eine komplette Linie mit Elektrobussen bestücken.Noch in diesem Jahr solle es eine größere Ausschreibung für Elektrobusse geben, wie viele Stromer man ausschreiben wolle, darüber schweigt man seitens der MVG. Im Rathaus knistert es, wie der Süddeutschen Zeitung zu entnehmen ist, die Umsetzung des Themas Elektromobilität geht den Politikern zu langsam. “Die MVG rechnet im Normalmodus, aber wir brauchen Tempo in der ganzen Angelegenheit”, sagt der Zweite Bürgermeister Josef Schmid (CSU) gegenüber der Süddeutschen Zeitung am 26. Februar 2018. Schmid fordert in diesem Zusammenhang mehr Geld vom Land und vom Bund. Das MVG-Busnetz soll Schritt für Schritt rein elektrisch werden, daran arbeite man jeden Tag und tausche sich auch über Verbände (VDV und UITP) deutschland- und europaweit aus, um den technologischen Fortschritt voranzuteiben. Noch sei die Zeit nicht reif für Beschaffungen in größerem Umfang, so die MVG. Die Fahrzeuge seien technisch noch in der Entwicklung und verfügten noch nicht über die notwendige Einsatzstabilität. Sie seien bisher weder zu angemessenen Kosten zu beschaffen noch wirtschaftlich zu betreiben. In München geht man davon aus, dass erste Elektrobusse für den Einsatz unter Münchner Bedingungen in wenigen Jahren serienreif sind. Ob und wann dies Gelenkbusse und Buszüge einschließt, wie man sie in München im MVG-Busnetz hauptsächlich einsetzet, ist maßgeblich von der Batterieentwicklung abhängig und kann heute noch nicht prognostiziert werden.

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