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FlixBus expandiert weiter und verspricht stabile Preise. Foto: FlixBus

FlixBus expandiert weiter und verspricht stabile Preise. Foto: FlixBus

FlixBus hat im Fernbusmarkt mittlerweile ein Monopol und könnte die Preise diktieren. FlixBus-Chef André Schwämmlein sieht aber keine Chance dafür. Ganz im Gegenteil: Er will noch mehr bieten und Neukunden mit mehr Service an Bord holen. Neue Tarifmodelle, mehr Komfort und zusätzliche Verbindungen sollen neue Kunden in die grünen Fernbusse locken. Neu ist beispielsweise ein Fünf-Fahrten-Ticket zu 900 Zielen in 20 Ländern für 99 Euro. Und ab 2017 sollen Fahrgäste sogar Plätze in den grünen Fernbussen reservieren können. Für june Familien dürfte ein Tischplatz im Unterdeck eines Doppeldeckers ein attraktives Angebot sein. Auch Sondergepäck wie Skier oder Fahrrädern können leichter aufgegeben werden. Ab November 2016 gibt es in 500 Bussen schon ein leistungsstärkeres WLAN für schnelleres Internet an Bord. „Wir bauen außerdem unser Liniennetz aus“, sagte Schwämmlein der Welt am Sonntag. „Es wird neue Verbindungen in Deutschland geben, wobei wir zunehmend auch kleinere Städte anfahren.“ Darüber hinaus seien weitere grenzüberschreitende Verbindungen und Nachtbuslinien geplant. FlixBus werde auch verstärkt Ziele im europäischen Ausland in den Fahrplan aufnehmen. zunächst geht es gen Norden: Dänemark, Schweden und Norwegen sowie den Ländern im östlichen Mitteleuropa sind im Visier. Der Fernbusanbieter ist außerdem mit der Lufthansa und Air Berlin als Flughafenzubringer im Gespräch, wie Schwämmlein verriet. „Ein Trip Regensburg–Rio könnte künftig mit FlixBus beginnen“, sagte Schwämmlein. FlixBus ist der letzte große Anbieter im Fernbusmarkt, alle nennenswerten Konkurrenten wurden aufgekauft. Im Juli hatte FlixBus einen Marktanteil von 79 Prozent. Und da auch Berlinlinienbus angekündigt hat, sich aus dem  Fernbusgeschäft zurückzuziehen, könnte FlixBus noch in diesem Jahr auf 90 Prozent Marktanteil kommen.

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