Alles unter einem Dach: Die ÖBB modernisiert den Bahnhof Kirchberg. Foto: ÖBB/Ostertag Architects

Bahnhöfe sind der nachhaltige erste Eindruck für die Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs. Als zentrale Drehscheibe sind sie eine der wichtigen Säulen zum bequemen Umstieg auf Bus und Bahn und damit auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Im Mai starten die ÖBB mit den umfangreichen Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Kirchberg in Tirol. Aufgrund der vorherrschenden Situation im Hinblick auf COVID-19 stellt dieser Startschuss die ÖBB-Infrastruktur AG vor ganz besondere Herausforderungen. Stehen doch die Gesundheit und das Wohl aller Beteiligten an oberster Stelle. Deshalb unternimmt die ÖBB-Infrastruktur AG gemeinsam mit den Projektbeteiligten alle Anstrengungen, um die Gesundheit und Sicherheit der auf der Baustelle tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben bestmöglich zu schützen. Gemeinsam mit allen Auftragnehmern wird größter Wert auf die Einhaltung der Sicherheitsstandards wie Arbeitshygiene auf der Baustelle, zeitliche Entflechtung der Arbeiten, Einhaltung der notwendigen Abstände, etc., gelegt. Seit Ostern sind wieder 90% der Baustellen der ÖBB Infra in Betrieb – wenn auch mit den geltenden Einschränkungen. Bis Dezember 2021 wird der Bahnhof „fit für die Zu(g)kunft“ gemacht. Für die Kundinnen und Kunden steht nach Abschluss der Arbeiten eine moderne und barrierefreie Mobilitätsdrehscheibe mit neuer, hell gestalteten Personenunterführung, Personenliften, neuer Bahnhofsausstattung, neuer Bike+Ride-Anlage sowie neuer Bushaltestelle, Buswendeplatz und Taxistandplätzen zur Verfügung. Die Projektpartner ÖBB-Infrastruktur AG, Land Tirol und die Gemeinde Kirchberg in Tirol investieren insgesamt rund neun Millionen Euro in die Modernisierung. „Mit dem Start der Umbauarbeiten am Bahnhof Kirchberg zur modernen und barrierefreien Mobilitätsdrehscheibe beweisen die ÖBB in Tirol einmal mehr, dass sie auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner auf allen Schienen sind. Für die Kundinnen und Kunden bricht damit ab Dezember 2021 ein neues Öffi-Zeitalter im Brixental an. Der Mix aus verschiedenen Verkehrsmitteln als Zubringer zur umweltfreundlichen Bahn bildet einen wichtigen Bestandteil für eine neue Öffi-Kultur in unserem Land und leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele in unserem Land. Sowohl Einheimische, als auch Gäste werden künftig vom modernen und barrierefreien Bahnhof Kirchberg profitieren und daher auch vermehrt auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Mobilität umsteigen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe. Der Bahnhof Kirchberg in Tirol bietet sowohl für Einheimische, als auch für Gäste eine optimale Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrsnetzes. „Zu zeitgemäßem Bahnverkehr gehören auch moderne und attraktive Verkehrsstationen. Durch die Modernisierung des Bahnhofs Kirchberg in Tirol zu einer barrierefreien Mobilitätsdrehscheibe mit neuer Bushaltestelle, Taxistandplätzen sowie einer neuen Bike+Ride-Anlage sichern wir nicht nur den Reisekomfort der Fahrgäste, sondern heben auch die Verknüpfung der einzelnen Verkehrsmittel auf ein zeitgemäßes und attraktives Niveau. Herausfordernde Zeiten wie diese erfordern Flexibilität und Zusammenhalt – um die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wahren, wurde gemeinsam mit allen Projektbeteiligten entschieden, den Baustart nach hinten zu verlegen. Und auch jetzt unternehmen wir gemeinsam alle Anstrengungen, um die Gesundheit der auf der Baustelle tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erfüllung ihrer Aufgaben bestmöglich zu schützen“, erklärt Vorstandsdirektor Franz Bauer, ÖBB-Infrastruktur AG. Mit dem hell gestalteten Personentunnel und den neuen Liftanlagen ergibt sich für die Kundinnen und Kunden ein komplett barrierefreier Zugang, was insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie Personen mit schweren Gepäckstücken, Kinderwägen und Fahrrädern zugutekommt. Zusätzlich wird der Bahnhof mit einem barrierefreien Wegeleitsystemen, modernen Warteräumlichkeiten sowie zeitgerechten Informations- und Service-Monitoren ausgestattet. Im Zuge des Umbaus wird auch der Vorplatz adaptiert und durch einen Buswendeplatz und eine Bushaltestelle zum Verkehrsknotenpunkt ausgebaut. Den Bahnkundinnen und –kunden stehen nach dem Umbau eine neue Bike+Ride-Anlage mit 44 Plätzen sowie die bisherigen PKW-Stellplätzen zur Verfügung. (ÖBB/PM/Schreiber)

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