Eine Familie steigt aus – mit dem Bus um die Welt. Foto, Grafik: NDR/Höft, Montage: omnibus.news

Die Reportagen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) sind nah dran an den Menschen im Norden, ihrem Alltag, mit allen Träumen und Wünschen, aber auch Sorgen und Nöten. Viele Menschen wünschen es sich, aber nur die wenigsten trauen es sich: alles hinschmeißen und dann auf und davon. Familie Meinhard aus der Lüneburger Heide hat es wirklich getan. Sie hat ihren gesamten Besitz verkauft, sich einen alten Omnibus umgebaut und ist mit ihm auf Weltreise gegangen – auf unbestimmte Zeit, mit Vater, Mutter und drei Kindern, so der Text vom NDR zur Reprotage “Eine Familie steigt aus – mit dem Bus um die Welt”. Die erste Station auf ihrer Weltreise, nachdem sie Europa verlassen haben, ist Marokko. Doch schon nach drei Tagen im fremden Land bricht die Radaufhängung ihres Busses mit Baujahr 1982. Die Meinhards sind mit dem kürzesten Reisebus der Setra-200er-Baureihe, einem S 208 H, unterwegs. Sie sitzen fest und sind auf afrikanische Mechaniker angewiesen, die ihre eigene Art haben, Probleme anzugehen – eine Geduldsprobe für die ganze Familie. Dann geht es in der halbstündigen Reprotage weiter durch Wüsten und die Gebirgskette des Hohen Atlas. Dabei versuchen die Eltern, den neunjährigen Zwillingen Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen – kein einfaches Unterfangen. Die beiden Kinder sind nur ein Jahr zur Schule gegangen. Die 16-jährige Shawnee hat nach acht Jahren der Schule adé gesagt – ohne einen Abschluss. Doch die Meinhards sind sich sicher: Auf ihrer Reise um die Welt werden die Kinder mehr lernen, als es in jeder normalen Schule möglich wäre. Aktuell ist die Reportage in der Mediathek der ARD erfügbar und wird in Kürze in Programmen der Landesrundfunkanstalten des BR, HR, MDR, NDR, RB, RBB, SR, SWR und WDR als Wiederholung zu sehen sein.

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